Bei seinem vierten Staatsbesuch in Peking Emmanuel Macron Am Donnerstag rief der französische Präsident den chinesischen Präsidenten Xi Jinping dazu auf, die geopolitische, handelsbezogene und umweltpolitische Zusammenarbeit zu stärken. Die Europäische Union bat Peking um Unterstützung bei der Lösung der Ukraine-Krise. Der französische Präsident reiste in Begleitung einer großen Wirtschaftsdelegation an, in der Hoffnung, mehrere Wirtschaftsabkommen zu erzielen und seiner politischen Agenda zwei Jahre vor den Präsidentschaftswahlen 2027 internationalen Auftrieb zu verleihen.
Angesichts der anhaltenden Handelsspannungen zwischen China und der EU, insbesondere im Hinblick auf die stark subventionierten chinesischen Elektrofahrzeuge, ist Peking bestrebt, die Beziehungen zu Europa zu verbessern und gleichzeitig sein Image als verlässlicher Partner zu festigen – vor dem Hintergrund einer globalen Konjunkturabschwächung, die durch neue Zölle Chinas noch verstärkt wird. Donald TrumpMacron seinerseits möchte ein besseres Gleichgewicht im bilateralen Handel erreichen und China dazu ermutigen, seinen Einfluss auf Moskau geltend zu machen.
Während ihres Treffens im Palast des Volkes verteidigte der französische Präsident ein „positives Programm“, das auf drei Prioritäten basiert – geopolitische Stabilität, wirtschaftliche Neuausrichtung und ökologische Nachhaltigkeit – und erklärte, der französisch-chinesische Dialog sei in der gegenwärtigen Zeit „von entscheidender Bedeutung“. Xi Jinping Sie ihrerseits forderte Frankreich auf, seine geopolitische Unabhängigkeit in den internationalen Beziehungen zu wahren.
China versucht außerdem, diesen Besuch in einen diplomatischen Erfolg umzuwandeln, da Peking dem amerikanischen Druck entgegenwirken und seine Fähigkeit demonstrieren will, trotz Handelsspannungen und heikler Themen wie der Ukraine mit wichtigen europäischen Akteuren in Dialog zu treten.