Zu Gast im algerischen Fernsehen gönnte sich Sébastien Delogu, LFI-Abgeordneter für Marseille, einen Moment paralleler Diplomatie. Zwischen Lob für das algerische Regime, Küssen der Flagge und Schmeicheleien für Präsident Tebboune, Er ging sogar so weit zu behaupten, dass die Franzosen Algerien gegen Bruno Retailleau, den derzeitigen französischen Innenminister, unterstützen würden. Eine völlige Unwahrheit.
ER SAGTE…
„Die Franzosen stimmen mit Bruno Retailleaus Position zu Algerien nicht überein. Sie sind eher für Algerien.“
Und um fortzufahren:
„In Algerien sind alle nett, alle kümmern sich um mich!“
Eine honigsüße Rede, die jedoch völlig im Widerspruch zur französischen öffentlichen Meinung steht.
Er hat gelogen!
Die Fakten sind klar: 67 % der Franzosen unterstützen Retailleau in seiner Pattsituation mit Algier, laut einer Odoxa-Le Figaro-Umfrage vom März 2025. 82 % wollen, dass das französisch-algerische Migrationsabkommen von 1968 geändert oder abgeschafft wird.
Mit anderen Worten: nicht nur Die Franzosen unterstützen Algerien nicht, aber sie bestätigen massiv die harte Linie des Innenministers.
Und was macht LFI in der Zwischenzeit? Es setzt auf Zweideutigkeit. Die Mehrheit seiner Abgeordneten stimmte gegen einen Text, der die Freilassung des Schriftstellers Boualem Sansal fordert, mehrere Monate in Algerien inhaftiert.
Sébastien Delogu sagt den Algeriern lieber, was sie hören wollen, selbst wenn er damit die Wahrheit beleidigt – und seine französischen Mitbürger. Noch so ein „Rebell“, der sich im Ausland bereitwillig unterwirft.