Catherine Trautmann wurde am Freitag, dem 10. April, zur Präsidentin der Straßburger Eurometropole gewählt, nachdem sie die Mehrheit der Stimmen im Stadtrat errungen hatte. Die bereits amtierende Bürgermeisterin bekleidet nun beide Ämter – eine Situation, die sie bereits vor über zwanzig Jahren innehatte.
Ihre Nominierung stand kaum in Frage, da die ehemalige Ministerin bereits eine Mehrheit bei den gewählten Vertretern des rechten und des zentristischen Flügels gesichert hatte. Dieses durch eine Regierungsvereinbarung formalisierte Bündnis garantierte ihr in Ermangelung eines anderen Kandidaten eine mehr als ausreichende Wählerbasis.
Eine Mehrheit baute flussaufwärts.
Straßburgs bedeutende Präsenz im Parlament mit mehr als der Hälfte der Sitze beeinflusste das Wahlergebnis ebenfalls. Andere Gemeinden im Großraum Straßburg sind weniger stark vertreten, was den Einfluss der elsässischen Hauptstadt bei dieser Wahl zusätzlich stärkte.
Anschließend muss die neue Präsidentin ihr Führungsteam bilden, indem sie mehrere Vizepräsidenten ernennt, die für verschiedene Bereiche verantwortlich sind. Dieses Team wird mit der Umsetzung der für die kommende Amtszeit festgelegten Richtlinien beauftragt.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.