Hilferuf des Vaters von Jules Bianchi, dem Formel-1-Fahrer, der 2015 nach dem Diebstahl des letzten Go-Karts seines Sohnes verstarb. (Familie Bianchi)
Hilferuf des Vaters von Jules Bianchi, dem Formel-1-Fahrer, der 2015 nach dem Diebstahl des letzten Go-Karts seines Sohnes verstarb. (Familie Bianchi)

Philippe Bianchi, Vater von Jules BianchiDer Formel-1-Fahrer, der 2014 beim Großen Preis von Japan tragisch ums Leben kam, gab auf Facebook bekannt, dass er Opfer eines Einbruchs geworden war. Mehrere Go-Karts wurden gestohlen, darunter auch das, mit dem sein Sohn gefahren war.

Einzigartige Chassis, die verschwunden sind

In seiner Botschaft Philip Bianchi Es wird angegeben, dass neun Chassis mit der Aufschrift „JB17 Forever“ sowie das Modell KZ 125 ART GP, das letzte von Jules gefahrene Rennkart, gestohlen wurden. Auch Mini-Karts der Kinder der Familie wurden entwendet. Jules' Vater schreibt: „Liebe Freunde, letzte Nacht wurde bei uns eingebrochen, und die skrupellosen Diebe haben neun JB17 Forever-Chassis gestohlen. Noch schlimmer ist, dass sie Jules’ letztes Go-Kart mitgenommen haben… abgesehen vom Wert der Fahrzeuge schmerzt uns vor allem der sentimentale Wert.“

Ein Aufruf an die Kart-Community

Philippe Bianchi appelliert an alle Kart-Begeisterten, wachsam zu sein und alles zu tun, um diese historisch bedeutsamen Gegenstände wiederzuerlangen. Der Diebstahl stellt nicht nur einen materiellen Verlust dar, sondern vor allem auch eine Schändung des Andenkens an Jules.

Jules Bianchi begann seine Karriere im Kartsport, bevor er sich in den Formel-Kategorien einen Namen machte und 2013 mit Marussia in die Formel 1 wechselte. Sein Unfall beim Großen Preis von Japan 2014 versetzte ihn ins Koma, bevor er 2015 im Alter von 25 Jahren verstarb.

Die Hoffnung, wieder Go-Kart fahren zu können

Die Familie hofft, dass die Mobilisierung von Enthusiasten und Mitgliedern der Gemeinde es ermöglichen wird, zumindest einige der gestohlenen Gegenstände wiederzuerlangen, darunter das Chassis "JB17", das zu Symbolen der Karriere von Jules Bianchi geworden ist.