Charles Leclerc machte nach dem Qualifying zum Großen Preis von Monaco keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. Obwohl er in Q3 kurzzeitig die provisorische Pole-Position innehatte, startet der Ferrari-Pilot von Platz vier. Ihm ist klar, dass sein Rennen schon vor dem Start komplizierter geworden ist. Im Gespräch mit CANAL+ fasste der Monegasse die Situation in einem Satz zusammen: „Wir brauchen wirklich einen außergewöhnlichen Start.“ Eine klare Aussage, die dem Ergebnis gerecht wird: Leclerc startet hinter Kimi Antonelli, Max Verstappen und Lewis Hamilton.
Ein provisorischer Strommast, dann war wieder alles geschlossen.
Leclerc hatte seine Chance am Ende von Q3. In den letzten Sekunden übernahm er kurzzeitig die Führung und nährte damit die Hoffnungen auf eine Pole-Position auf heimischem Boden. Doch die Reihenfolge änderte sich sofort: Verstappen überholte ihn, Hamilton schob sich dazwischen, und schließlich fuhr Antonelli mit 1:12.051 die schnellste Zeit.
Leclerc belegte in 1:12.351 Minuten den vierten Platz, drei Zehntelsekunden hinter der Pole-Position. Ferrari sicherte sich mit Hamilton auf dem dritten und Leclerc auf dem vierten Platz die zweite Startreihe, verfehlte aber nach einem bis dahin sehr soliden Wochenende die Erwartungen.
Die letzte Runde endet an der Mauer.
Leclerc versuchte in seiner letzten schnellen Runde zu kontern. Er konnte den Angriff jedoch nicht vollenden: Am Ende des Trainings berührte er die Mauer und beendete damit seinen Versuch, sich zu verbessern. Der Monegasse touchierte die Mauer, bevor er seinen Ferrari in Rascasse zum Stehen brachte.
Monaco verzeiht einen vierten Platz nicht.
Startplatz vier in Monaco verändert alles. Leclerc startet zwar nicht weit von der Spitze entfernt, aber hinter drei Autos auf einer Strecke, auf der Überholmanöver zu den schwierigsten der Saison zählen.
Antonelli setzt zum starken Angriff an, Ferrari bleibt Zweiter.
Zur Erinnerung: Kimi Antonelli sicherte sich die Pole-Position mit 0.043 Sekunden Vorsprung vor Verstappen. Hamilton startet von Platz drei, direkt vor Leclerc. Die ersten Vier trennen nur 0.300 Sekunden, doch in Monaco können drei Zehntelsekunden ausreichen, um aus einem frustrierenden Qualifying einen sehr schwierigen Sonntag zu machen.
Der Grand Prix startet diesen Sonntag um 15 Uhr. Das Rennen kann live auf Canal+ verfolgt werden.