— Verkauf des Parc des Princes: Die Stadt Paris nimmt die Gespräche wieder auf, PSG bestätigt dies
Verkauf des Parc des Princes: Die Stadt Paris nimmt die Gespräche wieder auf, PSG bestätigt dies.

Die Saga um den Parc des Princes hat eine entscheidende Wendung genommen. Am Dienstag beauftragte der Pariser Stadtrat Emmanuel Grégoire, die Gespräche mit Paris Saint-Germain über die Zukunft des Stadions wieder aufzunehmen – mit einem klaren Ziel: eine Lösung zu finden, die den Verein in seiner traditionsreichen Heimstätte hält. Die Stadt spricht von einem gemeinsamen Projekt, das die Zukunft von PSG in der Hauptstadt sichern und gleichzeitig das Gebiet um die Porte de Saint-Cloud revitalisieren soll. 

PSG bestätigt dies und erklärt sich bereit, den Dialog wieder aufzunehmen.

Nach der Abstimmung nahm PSG am Mittwoch die vom Pariser Stadtrat geäußerte Position zur Kenntnis, den Dialog wiederaufzunehmen, und erklärte sich bereit, die Gespräche mit der Stadt wieder aufzunehmen. Der Verein bekräftigte damit seine historischen Verbindungen zum Parc des Princes, ohne die Tür jedoch endgültig zu verschließen, und erklärte sich bereit, auf einer neuen Basis an den Verhandlungstisch zurückzukehren. 

Der Fall zog sich über Jahre hin.

Der Verkauf des Parc des Princes belastete jahrelang die Beziehungen zwischen PSG und dem Pariser Rathaus. Anne Hidalgo weigerte sich während ihrer gesamten Amtszeit, das Stadion zu verkaufen. Diese Haltung blockierte jegliche Transfers und führte zu einer Pattsituation zwischen den beiden Parteien. Diese Sackgasse veranlasste den Verein, ernsthaft nach Alternativen außerhalb von Paris zu suchen, insbesondere in Massy und Poissy. 

Paris will nicht, dass PSG die Hauptstadt verlässt.

Die neue Mehrheit im Stadtrat will die Situation nun lösen. Für Emmanuel Grégoire und die Stadt wäre es ein großer Fehler, PSG aus Paris wegziehen zu lassen. „politische, städtische und historische Verwerfungen“Hinter dem Stadion steht viel mehr auf dem Spiel: die Verankerung des Vereins in der Hauptstadt, die Attraktivität von Paris, aber auch die populäre und sportliche Identität eines Ortes, der seit 1974 untrennbar mit der Geschichte von PSG verbunden ist. 

Der Stadtrat beabsichtigt, die Wiederaufnahme des Dialogs in eine umfassendere Diskussion um die Porte de Saint-Cloud einzubetten. Ziel ist es, den Weg für ein Gesamtprojekt zu ebnen: Erweiterung und Modernisierung des Stadions, Neugestaltung des umliegenden Gebiets, Verbesserung des Verkehrsflusses an Spieltagen und Umgestaltung des Viertels in einen einladenderen, grüneren Raum, der sich besser in das Stadtbild einfügt. Die Stadt erklärt, sie wolle verschiedene rechtliche Lösungen prüfen, darunter einen Verkauf oder eine langfristige Verpachtung, mit Garantien für die Nutzung des Geländes zu Sportzwecken. 

Der Verkauf ist noch nicht abgeschlossen, aber die Gespräche wurden wieder aufgenommen.

Es ist wichtig zu betonen, dass der Verkauf des Parc des Princes noch nicht abgeschlossen ist. Die Stadt bestätigt heute lediglich die offizielle Wiederaufnahme der Gespräche. Anders ausgedrückt: Paris ändert seine Position, PSG reagiert, und eine jahrelang festgefahrene Angelegenheit tritt in eine neue Phase ein. Noch ist nichts unterschrieben, aber zum ersten Mal seit Langem wurde der Dialog wieder aufgenommen.