Champions Trophy: PSG besiegt OM und gewinnt den Titel in einem nervenaufreibenden Finale. (AP)
Champions Trophy: PSG besiegt OM und gewinnt den Titel in einem nervenaufreibenden Finale. (AP)

Am Donnerstagabend gewann Paris Saint-Germain die Champions Trophy durch einen Sieg gegen Olympique Marseille nach einem verrückten Spiel (2:2 nach regulärer Spielzeit, 4:1 im Elfmeterschießen).

Dembélé beschert PSG einen idealen Start

In der 13. Minute ging Paris dank Ousmane Dembélé in Führung. Nach einem missglückten Klärungsversuch von Marseille, Leidenschaft Er verliert unter Druck den Ball. Vitinha erobert ihn zurück und passt sofort zu Dembélé an den Strafraumrand. Der Pariser Stürmer, der kürzlich den Ballon d'Or gewonnen hat, lupft den Ball dann mit dem linken Fuß gefühlvoll über Gerónimo Rulli und bringt PSG in Führung.

Zur Halbzeit führte PSG in einer sehr lebhaften Partie mit 1:0. Während Dembélé nach einem Fehler der Olympioniken nach einem Patzer von Vitinha einen Treffer erzielte, wirkte Marseille mehrmals gefährlich und erspielte sich zahlreiche Eckbälle. Lucas Chevalier, der für PSG im Tor stand, zeichnete sich vor der Halbzeit mit zwei wichtigen Paraden gegen Leonardo Balerdi aus. Emerson.

Ein Ritter im Zustand der Gnade, OM schreitet voran

Nach der Rückkehr aus der Kabine erhöhte Marseille den Druck. In der 56. Minute Amin Gouiri Eine Flanke von links. Paixão stürmt zwischen zwei Verteidigern hindurch und köpft wuchtig, doch Chevalier pariert glänzend nach links. Kurz darauf schießt Benjamin Pavard aus kurzer Distanz, doch erneut wehrt der Pariser Torhüter den Schuss ab, bevor die Aktion wegen Abseits aberkannt wird. Eine Minute später greift Chevalier abermals ein und unterstreicht damit seine zentrale Rolle in der Pariser Abwehr.

Der Aufstand von Marseille

In der 74. Minute zeigt der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt für OM. Aubameyang Greenwood spielt einen Steilpass. Chevalier, der zu spät in seinen Lauf kommt, berührt den Stürmer von Marseille nicht, der im Strafraum zu Boden geht. Der Schiedsrichter entscheidet auf Elfmeter. Greenwood tritt selbst an und verwandelt den Strafstoß mit einem flachen Schuss ins Aus, der den Pariser Torwart in die falsche Ecke schickt.

Im anschließenden Angriff setzte Marseille den Druck fort. Serviert von HöjbjergGouiri überwindet Marquinhos im Strafraum und schießt mit dem rechten Fuß, doch Chevalier gewinnt sein Duell erneut, indem er nach links hechtet.

Ein kurzlebiger Vorteil für Marseille

In der 87. Minute glaubte OM, das Schlimmste geschafft zu haben. Traoré sorgte auf seinem Flügel für den Unterschied, durchbrach die Abwehr und flankte auf Aubameyang. Pacho versuchte, vor Chevalier einzugreifen, lenkte den Ball aber ins eigene Netz und bescherte Marseille damit wenige Minuten vor Schluss die Führung.

Ramos erzielt in einem nervenaufreibenden Finish den Ausgleichstreffer.

Gerade als Marseille dem Sieg entgegenzusteuern schien, gelang PSG in der Nachspielzeit der Ausgleich. In der 95. Minute begann alles mit einem starken Defensiveinsatz von Pacho gegen Aubameyang. vitinha Er verlagert das Spiel und findet Barcola hinter der Abwehr. Der Pariser Flügelspieler köpft den Ball quer vor das Tor zu Gonçalo Ramos, der aus kurzer Distanz mit dem rechten Fuß an Rulli vorbei ins Tor schießt. Es steht nun 2:2.

Ein entscheidendes Elfmeterschießen

Nach Ablauf der regulären Spielzeit ging die Trophée des Champions ins Elfmeterschießen. Angeführt vom überragenden Lucas Chevalier, setzte sich PSG schließlich im Elfmeterschießen durch, dank mehrerer entscheidender Paraden ihres Torhüters, der die ersten beiden Elfmeter von Marseille abwehrte. Paris sicherte sich damit den 14. Titel bei der Trophée des Champions und untermauerte seine Dominanz in diesem Wettbewerb.