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Mancini kehrt an die Spitze Italiens zurück: Der italienische Fußballverband ruft seinen Europameister nach einer Krisenwoche zurück.

Mancini kehrt an die Spitze Italiens zurück: Der italienische Fußballverband ruft seinen Europameister nach einer Krisenwoche zurück.
Mancini kehrt an die Spitze Italiens zurück: Der italienische Fußballverband ruft seinen Europameister nach einer Krisenwoche zurück.

Der italienische Fußballverband hat Roberto Mancini offiziell zum neuen Trainer der Nazionale ernannt. Drei Jahre nach seinem Ausscheiden kehrt der 61-Jährige auf die Trainerbank der italienischen Nationalmannschaft zurück, die er bereits von 2018 bis 2023 betreut hatte. Die Ernennung wurde während der Sitzung des Bundesrats des italienischen Fußballverbands bekanntgegeben und noch am selben Tag offiziell bestätigt. Claudio Ranieri wird voraussichtlich ebenfalls als Technischer Direktor dem Managementteam des Vereins beitreten.

Eine unerwartete Rückkehr nach einer Reihe von Wendungen

Diese Entscheidung folgt auf einige besonders turbulente Tage für den italienischen Fußball. Nach dem Rücktritt des vorherigen Nationaltrainers galt Andrea Pirlo als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge der Azzurri. Seine Kandidatur wurde jedoch nach einer heftigen Kontroverse um seine Verbindungen zu einem Sportwetten-Sponsor zurückgezogen. Angesichts dieser Situation gab der Verband diese Option auf, was eine neue interne Krise auslöste. In der Folge reichten Paolo Maldini, der erst wenige Wochen zuvor zum Technischen Direktor des FIGC ernannt worden war, sowie sein Berater Leonardo ihren Rücktritt ein, was die Instabilität innerhalb der Organisation weiter verschärfte.

Die Rückkehr des Trainers, der sie zum Europameistertitel geführt hat

Mit der Rückkehr von Roberto Mancini setzt der Verband auf Erfahrung. Der ehemalige Trainer von Manchester City und Inter Mailand, der 2018 erstmals das Amt übernahm, hatte die italienische Nationalmannschaft nach dem Verpassen der WM-Qualifikation 2018 grundlegend neu aufgebaut. Seine Arbeit wurde mit dem EM-Titel 2021 belohnt, als Italien England im Wembley-Stadion nach Elfmeterschießen besiegte. Unter seiner Führung stellten die Azzurri zudem eine Rekordserie von 37 ungeschlagenen Spielen auf. Seine erste Amtszeit endete jedoch 2023, als er Trainer von Saudi-Arabien wurde.

Eine Wiederaufbaumission

Mit der Rückkehr von Roberto Mancini setzt der italienische Fußballverband FIGC auf einen Mann, der das Umfeld der Nationalmannschaft und ihre internen Abläufe bestens kennt. Seine Hauptaufgabe wird es nun sein, die durch die jüngsten Ereignisse geschwächte Mannschaft wieder zu stabilisieren und ein sportliches Projekt, das innerhalb weniger Tage mehrere Rückschläge erlitten hat, wiederzubeleben. Mit dieser Rückkehr hofft der Verband, diese Phase der Unsicherheit schnell zu beenden und der Nationalmannschaft zu ermöglichen, sich wieder auf ihre sportlichen Ziele zu konzentrieren.

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