— José Mourinho zu Real Madrid: Die Rückkehr des „Special One“ wird immer deutlicher
José Mourinho zu Real Madrid: Die Rückkehr des „Special One“ wird immer deutlicher

Könnte José Mourinho 13 Jahre nach seinem Abschied zu Real Madrid zurückkehren? Dieses Szenario, das lange als unwahrscheinlich galt, wird in Spanien und Portugal nun sehr ernst genommen. Der portugiesische Trainer, der aktuell noch bis Juni 2027 bei Benfica unter Vertrag steht, bestätigte, dass seine Zukunft schnell entschieden werden müsse, dementierte aber gleichzeitig ein formelles Angebot von Real Madrid. 

Mourinho bestätigte, dass sein Berater Kontakt zu Real Madrid aufgenommen habe, stellte aber klar, dass noch kein offizielles Angebot vorliege. Der portugiesische Trainer hat zudem ein Vertragsverlängerungsangebot von Benfica Lissabon erhalten, was ihm zwei Hauptoptionen lässt: in Lissabon zu bleiben oder ein neues Kapitel im Santiago Bernabéu zu beginnen. 

Real Madrid sucht einen Anführer, der die Kontrolle zurückgewinnt.

Die Situation in Madrid erklärt den Hype um Mourinho. Real Madrid durchlebt eine Phase sportlicher und medialer Spannungen, Álvaro Arbeloa sitzt auf der Trainerbank und die Saison gilt nach Vereinsvorstellungen als unzureichend. Auf Nachfrage wollte Arbeloa nichts bestätigen und bekräftigte, dass die Entscheidung über den Trainer für die nächste Saison beim Verein liege. Der ehemalige Madrider Verteidiger machte jedoch keinen Hehl aus seiner Bewunderung für Mourinho. Er beschrieb ihn als „Nummer eins“ und erklärte, er würde sich freuen, ihn wiederzusehen. "zu Hause" Sollte der portugiesische Trainer tatsächlich für die kommende Saison die Mannschaft betreuen, bestärkt diese Aussage die Annahme, dass Mourinhos Rückkehr nun eine realistische Möglichkeit darstellt, auch wenn sie noch nicht offiziell bestätigt wurde. 

Eine sehr vielversprechende Spur in der spanischen Presse

Mehrere Medien berichten, dass die Angelegenheit weit fortgeschritten sei. Mourinhos Ernennung könnte noch vor Saisonende offiziell bekannt gegeben werden.

Zur Erinnerung: Die Verbindung zwischen José Mourinho und Real Madrid ist nach wie vor stark. Zwischen 2010 und 2013 gewann der portugiesische Trainer die spanische Meisterschaft, den spanischen Pokal und den spanischen Supercup. Seine Zeit dort markierte zudem einen Wendepunkt in der Vereinsgeschichte: Die Mannschaft konnte wieder mit Pep Guardiolas Barcelona mithalten und setzte sportlich neue Maßstäbe. 

Benfica hat seine Kontrolle noch nicht verloren

Die Situation bleibt jedoch komplex. Mourinho ist kein ablösefreier Spieler. Er steht bei Benfica bis 2027 unter Vertrag, und der portugiesische Klub hat ihm eine Verlängerung angeboten. Der Trainer selbst hat eingeräumt, dass er Zeit und Raum braucht, um über seine Zukunft zu entscheiden. Doch wie wir wissen, gilt im Fußball mehr als in jedem anderen Bereich: Was heute gilt, gilt morgen oft nicht mehr.