— Cherki nach der Niederlage der französischen Mannschaft: „Wir fahren nicht als Favoriten zur Weltmeisterschaft, sondern um alle zu vernichten.“
Cherki nach der Niederlage der französischen Mannschaft: „Wir fahren nicht als Favoriten zur Weltmeisterschaft, sondern um alle zu vernichten.“

Frankreich unterlag am Donnerstagabend in einem WM-Vorbereitungsspiel der Elfenbeinküste mit 1:2. Trotz der Niederlage erzielte Rayan Cherki sein zweites Tor für die Équipe Tricolore. Der offensive Mittelfeldspieler von Manchester City betrachtete die Partie elf Tage vor Frankreichs WM-Auftaktspiel gegen Senegal am 16. Juni als wertvolle Erfahrung.

"Eine normale Leistung" für Cherki

Nach dem Spiel spielte Cherki seine individuelle Leistung herunter. Er beschrieb sein Spiel als Vorbereitungsschritt und blieb trotz seines Tores ruhig: „Persönlich war es eine normale Leistung, einfach zum Aufwärmen. Wir haben natürlich in Clairefontaine gegessen, wie die ganze Saison über. Man merkt die Müdigkeit, aber das Ziel ist, am 16. Juni in Topform zu sein. Freundschaftsspiele sind da ein zusätzlicher Bonus. In der ersten Halbzeit konnten wir den Ballbesitz halten und einiges versuchen.“

Eine schwierigere zweite Periode

Der französische Spieler räumte ein, dass sich das Spiel nach der Pause komplett verändert hatte. Die zahlreichen Auswechslungen brachten den Rhythmus beider Mannschaften durcheinander und machten das Spiel schwerer kontrollierbar. „In der zweiten Halbzeit war es komplizierter, das Spiel war nicht mehr dasselbe. Es gab viele Veränderungen, daher ist es sowohl für sie als auch für uns schwieriger. Es ist so etwas wie ein Weckruf, der uns hilft, konzentriert zu bleiben.“

Eine beleidigende Rede vor der Weltmeisterschaft

Cherki skizzierte anschließend seine Ambitionen für die Weltmeisterschaft. Für ihn werden die „Les Bleus“ nicht als Favoriten in den Wettbewerb gehen, sondern mit der klaren Absicht, ihre Gegner zu dominieren: „Wir fahren nicht als Favoriten zur Weltmeisterschaft, sondern um alle zu vernichten. Michael Olise und ich verstehen uns blind. Wenn er nach innen zieht, will ich ihm nicht in die Quere kommen. Wir teilen ein tiefes Spielverständnis. Es ist wunderbar, zusammenzuspielen. Wir haben einen außergewöhnlichen Teamzusammenhalt.“

Olise-Cherki, ein bereits hervorgehobenes Abkommen

Cherki hob zudem seine technische Zusammenarbeit mit Michael Olise hervor. Er betonte die natürliche Verbindung, die auf Spielverständnis und sich ergänzenden Laufwegen beruhe. Frankreich reist zwar mit einer Niederlage, aber hohen Ambitionen in das erste Spiel gegen Senegal: Die „Les Bleus“ wollen bis zum 16. Juni bereit sein, und Cherki verfolgt bereits eine Siegermentalität. Doch der Fußball hat gezeigt, dass zu viel Gerede im Vorfeld nur zu einer umso bittereren Enttäuschung führen kann…