Aston Villa gewann die Europa League am Mittwoch in Istanbul mit einem überzeugenden 3:0-Sieg gegen Freiburg im Finale. Tore von Youri Tielemans, Emiliano Buendía und Morgan Rogers besiegelten den Triumph und beendeten damit eine dreißigjährige Durststrecke für den Verein aus Birmingham, der seit 1996 keinen Titel mehr gewonnen hatte.
Tielemans zündet die Lunte an
Nach einer langen Druckphase wendete Aston Villa kurz vor der Halbzeit das Blatt im Finale. In der 41. Minute erzielte Youri Tielemans mit einem wuchtigen Schuss den Führungstreffer und belohnte damit die zunehmende Dynamik der Engländer. Freiburg, bis dahin diszipliniert, verlor in einem Spiel, das Villa anschließend für sich entschied, den Faden.
Buendía überrascht Fribourg vor der Pause
Der Wendepunkt kam in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Emiliano Buendía erhöhte in der 45.+3 Minute auf 2:0 und brachte Aston Villa damit in eine ideale Ausgangsposition für die Pause. Mit einem 0:2-Rückstand zur Halbzeit musste Freiburg nun um den ohnehin schon stark gefährdeten Finaleinzug kämpfen.
Rogers zerstört jegliche Spannung.
Morgan Rogers besiegelte in der 58. Minute den Sieg. Dieses dritte Tor machte die Schlussphase der Partie zu einer souveränen Angelegenheit für Aston Villa, die vor dem Tor effizienter agierten und in Druckphasen deutlich stabiler standhielten. Freiburg hatte zwar mit 52 % Ballbesitz mehr Ballbesitz, doch Villa war die gefährlichere Mannschaft: sechs Schüsse aufs Tor gegenüber zwei und acht Eckbälle gegenüber einem.
Emery, Chef des Junioren-Europapokals
Dieser Sieg festigt die einzigartige Verbindung zwischen Unai Emery und der Europa League. Nachdem er den Wettbewerb bereits dreimal mit dem FC Sevilla (2014, 2015, 2016) und 2021 mit dem FC Villarreal gewonnen hat, fügt der spanische Trainer seiner Erfolgsbilanz nun einen fünften Titel hinzu. Damit untermauert er seinen Status als der Trainer, der am engsten mit diesem Pokal verbunden ist, nachdem er 2019 auch mit dem FC Arsenal das Finale erreicht hatte.