Ein pensionierter Notar aus der Region Toulouse wurde Opfer eines groß angelegten Betrugs, nachdem er von einem Mann kontaktiert worden war, der sich als Staatsanwalt ausgab. Der Mann in seinen Siebzigern übergab den falschen Justizbeamten mehrere Goldbarren und -münzen im geschätzten Wert von fast einer Million Euro.
Den ersten Ermittlungsergebnissen zufolge überzeugte der Betrüger das Opfer davon, dass seine Bank von unehrlichen Angestellten unterwandert worden sei und seine Ersparnisse in Gefahr seien. Der Rentner leerte daraufhin sein Bankschließfach und übergab sein Gold einem jungen Mann, der die Beute zu Hause abholte.
Zwei Verdächtige nach einem zweiten Versuch festgenommen
Wenige Stunden nach dem Vorfall erkannte das Opfer endlich, dass es betrogen worden war, und erstattete Anzeige. Nachdem die Betrüger erneut versucht hatten, den Rentner zu kontaktieren, um weiteres Geld zu erpressen, entwickelten die Ermittler einen Plan.
Bei einem späteren Treffen im Haus des 70-Jährigen wurden zwei Verdächtige, ein Erwachsener und ein Minderjähriger, festgenommen. Die Ermittler gehen jedoch davon aus, dass es sich dabei lediglich um Mittelsmänner handelt, die mit dem Einsammeln der Gelder beauftragt waren.
Die Beute ist weiterhin verschwunden. Die Polizei versucht nun, die Drahtzieher dieses ausgeklügelten Betrugs zu identifizieren und herauszufinden, wie die Täter von dem Tresor und dem beträchtlichen Vermögen des Opfers wussten.
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