In der Nähe von Grenoble wurde ein erschossener Mann in einem ausgebrannten Fahrzeug gefunden.
In der Nähe von Grenoble wurde ein erschossener Mann in einem ausgebrannten Fahrzeug gefunden.

Am Sonntagmorgen wurde in Échirolles, einem Vorort von Grenoble, die Leiche eines Mannes in einem ausgebrannten Auto gefunden. Laut Staatsanwaltschaft Grenoble wurde das Opfer mehrfach angeschossen, bevor das Fahrzeug in Brand gesetzt wurde. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen „Mordes durch eine organisierte Gruppe“ und „Brandstiftung mit gefährlichen Mitteln durch eine organisierte Gruppe“ eingeleitet.

Die Entdeckung wurde gegen 5:15 Uhr morgens von Feuerwehrleuten gemacht, die zu einem Fahrzeugbrand in einem südöstlichen Stadtteil gerufen worden waren. In dem Wrack befand sich die Leiche eines Mannes, dessen Identität am Sonntagabend noch nicht bestätigt war. Erste Ermittlungen am Unfallort ermöglichten es den Beamten, mehrere Patronenhülsen und einen Benzinkanister in unmittelbarer Nähe des Fahrzeugs zu bergen.

Eine neue Abrechnung im Zusammenhang mit Drogenhandel?

Die Ermittlungen wurden zunächst von der Abteilung für organisierte und spezialisierte Kriminalität in Grenoble geführt, bevor das interregionale Sondergericht in Lyon den Fall übernahm. Für Montag war eine Autopsie angesetzt, um die genauen Todesumstände und die Anzahl der Schüsse, die das Opfer erlitten hatte, zu ermitteln.

Seit Jahren kommt es in Grenoble und mehreren Nachbarstädten wie Échirolles immer wieder zu Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Drogenhandel. Ende März wurde in einem anderen Stadtteil ein 44-jähriger Mann am Fuße eines Gebäudes erschossen – ein Vorfall, der ebenfalls von bewaffneter Gewalt geprägt war.

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