Ein Gendarm hat bei Gericht Anzeige wegen rassistischer Belästigung innerhalb der Republikanischen Garde erstattet, was laut mehreren Quellen zu Ermittlungen in Paris führte. Der 29-jährige Beamte reichte seine Anzeige Ende 2025 ein und wurde einige Wochen später von Ermittlern befragt.
Ihrer Aussage zufolge erstreckten sich die Ereignisse über mehrere Jahre und umfassten diskriminierende Äußerungen und Verhaltensweisen in ihrem beruflichen Umfeld. Auslöser war angeblich der Erhalt eines Briefes mit rassistischen Beleidigungen, der sich insbesondere auf ihre Herkunft und ihr Privatleben außerhalb der Arbeit bezog.
Anschuldigungen, die sich über mehrere Jahre erstrecken
Der Beschwerdeführer erwähnt zudem wiederholte Bemerkungen seiner Vorgesetzten und Kollegen sowie ein Klima des Misstrauens aufgrund seiner Herkunft. Er gibt an, sowohl bei der Ausübung seiner Pflichten als auch in seinem Alltag ungerechtfertigten Verhaltensweisen und Kontrollen ausgesetzt gewesen zu sein.
Die Nationale Gendarmerie bestätigte die laufenden Ermittlungen und bekräftigte, dass sie über interne Mechanismen zur Prävention und Bekämpfung von Diskriminierung verfügt. Sie betonte ihre Null-Toleranz-Politik und stellte betroffenen Mitarbeitern Melde- und Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung.
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