Zwischen Mittwochnacht und Donnerstag, dem 24. Juli, wüteten sintflutartige Regenfälle in Teilen des Landes und verursachten in einigen Gebieten Sturzfluten. In einigen Gebieten, insbesondere in den Departements Aisne, Cher und Yonne, erreichte die Gesamtniederschlagsmenge innerhalb von nur einer Stunde die Menge eines Monats. In Bohain-en-Vermandois im Departement Aisne legte die Heftigkeit des Sturms den Verkehr lahm. Fahrzeuge blieben durch den plötzlichen Anstieg des Wasserspiegels stecken, und einige Fahrer mussten ihre Autos zurücklassen oder versuchen, sie von Hand zu bewegen. In den am schlimmsten betroffenen Gebieten entstand erheblicher Sachschaden: Häuser wurden überflutet und Erdgeschosse komplett überflutet.
Verstörte Anwohner
Während des Notfalls versuchten die Anwohner, den Schaden zu begrenzen, indem sie ihre Möbel hochstellten oder Zugänge absicherten, jedoch ohne großen Erfolg. Die Feuerwehr rückte mehrfach aus, um Wasser aus Häusern zu pumpen und Keller zu räumen. Sie nahm auch eine erste Einschätzung der durch den Regen und stellenweise auch durch Hagel verursachten Schäden vor. Die letzten Wetterwarnungen wurden am frühen Abend aufgehoben. Die lokalen Behörden und die Anwohner sind jedoch weiterhin mobilisiert, um die Folgen dieses ungewöhnlichen Wetters mitten im Sommer zu bewältigen.