Am Montag fielen in Nantes erneut Schüsse am helllichten Tag, diesmal im Stadtteil Bottière. Die Schießerei, die sich kurz vor 13 Uhr in der Nähe eines bekannten Drogenumschlagplatzes ereignete, verlief ohne Verletzte. Zeugen beobachteten einen Mann, der eine Handfeuerwaffe benutzte und anschließend flüchtete, woraufhin die Polizei umgehend reagierte.
Zwei Männer Die beiden Männer im Alter von 22 und 29 Jahren wurden kurz darauf von der Anti-Kriminalitäts-Einheit festgenommen. Einer von ihnen versuchte, durch Gärten und über Mauern zu fliehen, bevor er eine Tasche mit einem Revolver zurückließ. Die Ermittlungen wurden an die Kriminalpolizei übergeben.
Bewaffnete Gewalt ist wiederkehrend geworden.
Dieser Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach einer anderen Schießerei, bei der der Eingang eines Gebäudes mit Kugeln durchsiebt wurde, die aus einem gestohlenen Roller abgefeuert wurden. Bei diesem früheren Vorfall wurden keine Verletzten gemeldet.
Die steigende Zahl dieser Vorfälle verdeutlicht anhaltende Spannungen im Zusammenhang mit Rivalitäten zwischen Drogenhändlern. Im Jahr 2025 verzeichnete Nantes über sechzig Schießereien – ein Wert, der dem Rekordwert von 2019 nahekommt und ein anhaltendes Wiederaufleben der Waffengewalt im Großraum Nantes bestätigt.