Am Donnerstagabend wurde im Fluss Maine in Angers die Leiche eines Babys gefunden. Dieser Fund könnte mit dem besorgniserregenden Verschwinden eines vier Tage alten Säuglings in Verbindung stehen, das wenige Stunden zuvor in Maine-et-Loire gemeldet worden war. Die Staatsanwaltschaft Angers bestätigte die Information, hält sich aber hinsichtlich der Identität des Kindes weiterhin zurück.
Laut dem Richter ähnelt die gefundene Leiche der eines Säuglings „gleichen Alters und gleicher Statur“. Um jedoch endgültig zu bestätigen, dass es sich tatsächlich um das seit Donnerstagmorgen gesuchte Baby handelt, sind noch gerichtsmedizinische Untersuchungen erforderlich. Der Fundort war auf dem Maine River, wo ein Paddleboard unterwegs war.
Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die Identifizierung des Säuglings.
Die Ermittlungen wurden eingeleitet, nachdem die Mutter des Säuglings gegen 4 Uhr morgens ihr Haus in Avrillé bei Angers verlassen hatte. Wenige Stunden später wurde die junge Frau schwer verletzt aufgefunden, nachdem sie versucht hatte, sich durch einen Sprung von einer Brücke in Château-Gontier (Département Mayenne) das Leben zu nehmen. Sie schwebt nicht in Lebensgefahr.
Den ganzen Tag über waren Polizisten, Gendarmen und Feuerwehrleute im Einsatz, um das Kind zu finden. Die Ermittlungen zur Identität des Säuglings und zu den genauen Todesumständen dauern an. Dabei soll unter anderem geklärt werden, ob er ertrunken ist oder ob er bereits tot war, bevor er im Fluss gefunden wurde.
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