Die US-Bundesstaatsanwaltschaft hat Transkripte von Videos veröffentlicht, in denen der mutmaßliche Täter der Schießerei vom letzten Monat zu sehen ist... Brown University Laut Anklage soll er zugegeben haben, seinen Anschlag „lange Zeit“ geplant zu haben.
Bei einer Durchsuchung eines Lagerraums in Salem, New Hampshire, wo sich der Verdächtige aufhielt, wurden vier Videoaufnahmen entdeckt. Claudio Neves ValenteDer 48-jährige Mann wurde am 18. Dezember tot aufgefunden; er hatte sich mit einem Schuss das Leben genommen. Diese Entdeckung beendete eine sechstägige Fahndung, wie die Behörden mitteilten.
Valente, der vor etwa zwanzig Jahren Doktorand der Physik an der Brown University war, betrat am 13. Dezember ein Ingenieurgebäude auf dem Campus und eröffnete mit einer Handfeuerwaffe das Feuer. Laut Polizei tötete er zwei Studenten und verletzte neun weitere.
Die Ermittler stellten später fest, dass der Verdächtige nach seiner Abreise aus Providence auch einen Physikprofessor getötet hatte. Massachusetts Institute of Technology während einer separaten Schießerei in seinem Haus in der Nähe von Boston. Die Behörden gaben an, dass Valente und das Opfer, Nuno LoureiroSie waren Klassenkameraden in Lissabon gewesen, allerdings konnte zu diesem Zeitpunkt noch kein klares Motiv festgestellt werden, das die beiden Angriffe miteinander verband.
Die Transkripte wurden von der/dem [Name der Person/Institution] aus dem Portugiesischen ins Englische übersetzt. Bundesamt für UntersuchungenDies sind die ersten Aussagen, die dem Verdächtigen seit seinem Tod zugeschrieben werden. Sie geben jedoch kaum Aufschluss über die Motive für die Gewalttat.
Laut der Bundesstaatsanwaltschaft von Boston gab Valente zu, die Schießerei auf Brown monatelang geplant zu haben. In wirren Aussagen erwähnte er eine Augenverletzung durch eine Patronenhülse und behauptete, seine Tat „etwas mehr als sechs Semester lang“ vorbereitet zu haben.
Er erwähnt nie explizit, jemanden erschossen oder getötet zu haben, sondern begnügt sich mit vagen Andeutungen und unbestimmten Beschwerden. „Ich bereue nicht, was ich getan habe“, erklärt er bemerkenswerterweise in einer der Aufnahmen, ohne dabei Reue zu zeigen.
Die Staatsanwaltschaft hat mitgeteilt, dass die bisher gesammelten Beweise keine anhaltende Gefährdung der öffentlichen Sicherheit belegen. Die Ermittlungen zur Klärung der genauen Motive des Verdächtigen dauern jedoch an.