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Das Haus von Émiles Großeltern wurde Ziel eines Brandanschlags: Ein 78-jähriger Mann wurde festgenommen.

In der Nacht wurde das Ferienhaus der Großeltern des kleinen Émile in Haut-Vernet (Alpes-de-Haute-Provence) in Brand gesteckt. Mehrere Brände brachen rund um das Haus aus, doch niemand wurde verletzt. Die Feuerwehr, die zusammen mit der Gendarmerie und der Kriminalpolizei zum Einsatzort gerufen worden war, brachte die Flammen schnell unter Kontrolle. Der Vorfall ereignete sich gegen Mitternacht.

Ein freiwilliger Ansatz wird bevorzugt.

Dass die Brände vorsätzlich gelegt wurden, steht zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen kaum noch in Zweifel. Die Brände wurden an mehreren Stellen rund um das Anwesen gelegt, was auf einen gezielten Anschlag auf das Haus des Paares hindeutet.

Ein Mann wurde am frühen Morgen festgenommen.

Ein 78-jähriger Mann wurde am Samstagmorgen gegen 6:00 Uhr festgenommen. Er wurde im März 1948 geboren, stammt nicht aus Le Vernet und wohnt vermutlich auch nicht dort. Seine Identität und seine genaue Rolle in den Ereignissen sind noch unklar. Die Ermittler müssen nun klären, ob er allein handelte, ob er die Bewohner des Hauses kannte und warum das Haus von Émiles Großeltern Ziel des Angriffs war.

Es wurde niemand verletzt, aber es besteht große Besorgnis.

Bei dem Brand gab es keine Verletzten. Dank des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Haus oder benachbarte Gebäude verhindert werden. Dennoch hat der Brandstiftungsversuch in dem Weiler, der bereits durch den Fall Émile, einen der meistbeachteten Fälle der letzten Jahre in Frankreich, in Verruf geraten ist, große Besorgnis ausgelöst.

Haut-Vernet ist noch immer vom Verschwinden von Émile geprägt.

Zur Erinnerung: Émile Soleil verschwand am 8. Juli 2023 in Haut-Vernet, kurz nachdem er die Ferien bei seinen Großeltern verbracht hatte. Der damals zweieinhalbjährige Junge war in dem abgelegenen Weiler in der Region Alpes-de-Haute-Provence den Erwachsenen entwischt. Mehrtägige, umfangreiche Suchaktionen mit Polizei, Anwohnern, Suchhunden und Flugzeugen blieben monatelang erfolglos. Der spätere Fund von Gegenständen, die mit dem Kind in Verbindung standen, weckte zwar erneut öffentliches Interesse an dem Fall, konnte aber die vielen offenen Fragen zu seinem Verschwinden nicht beantworten.