Tödliche Überschwemmungen in Norditalien: Zahl der Todesopfer steigt
Tödliche Überschwemmungen in Norditalien: Zahl der Todesopfer steigt

Norditalien wurde am 17. April schwer von Unwettern heimgesucht, die Überschwemmungen und Straßensperrungen verursachten. Drei Menschen kamen ums Leben, darunter ein 64-jähriger Mann und sein 33-jähriger Sohn. Sie wurden in Vicenza in Venetien gefunden, nachdem ihr Auto von den Wassermassen mitgerissen worden war. Diese beiden Opfer hatten sich freiwillig für die Rettungsmaßnahmen gemeldet. Ein neunzigjähriger Mann wurde ebenfalls tot in seinem überfluteten Haus in Piedmont aufgefunden.

Dutzende Familien evakuiert und Straßen gesperrt

Durch das Unwetter, das in höheren Lagen auch Erdrutsche und Schneefall verursachte, wurden mehrere Straßen gesperrt, sodass Dutzende Menschen evakuiert werden mussten, einige davon mit ihren Haustieren. Besonders betroffen war die Region Aostatal, wo rund 5 Familien ohne Strom waren.

Anhand von Videoüberwachungsbildern konnten die Carabinieri die Opfer lokalisieren und so die Suche erleichtern. Der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus und bezeichnete die Tragödie als unvorstellbar.