Ein 26-jähriger Mann wurde am Samstagmorgen in Pointe-à-Pitre, nur wenige Tage nach Neujahr, erschossen. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde das Opfer bei einem versuchten Juwelenraub gezielt angegriffen. Ein zweiter MannEin 25-Jähriger, der sich zum Zeitpunkt des Vorfalls vor Ort befand, wurde durch einen Schuss verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.
Ein Kontext anhaltender bewaffneter Gewalt
Dies ist der erste Mordfall, der in Guadeloupe seit Anfang 2026 registriert wurde. Der stellvertretende Staatsanwalt Die Polizei von Pointe-à-Pitre bestätigte das Alter des Opfers und gab an, dass die Täter weiterhin gesucht werden. Die genauen Umstände des Angriffs, einschließlich der Anzahl der beteiligten Schützen, sind noch unklar.
Diese jüngste Tragödie ereignet sich inmitten einer anhaltenden bewaffneten Gewalt im Archipel. Im Jahr 2025 verloren 52 Menschen durch Gewalt ihr Leben, mehr als die Hälfte davon durch Schusswaffen. Angesichts des ihrer Ansicht nach alarmierenden Anstiegs des Waffenhandels geben die lokalen Behörden an, die Maßnahmen zur Bekämpfung des Waffenschmuggels verstärkt zu haben, doch die Auswirkungen sind vor Ort noch nicht sichtbar.