Die Ermittlungen im Fall der elfjährigen Lyhanna, die am Freitag in Fleurance (Département Gers) verschwand, laufen auf Hochtouren. Ein 41-jähriger Mann wurde festgenommen, und ein Ermittlungsverfahren wegen Entführung und Freiheitsberaubung einer Minderjährigen unter 15 Jahren wurde eingeleitet, wie die Staatsanwältin von Auch, Clémence Meyer, am Sonntag mitteilte.
Die Mittelschülerin wurde zuletzt am Freitag gegen 15:05 Uhr in der Nähe ihrer Schule gesehen. Ersten Erkenntnissen zufolge befand sie sich im Fahrzeug des Verdächtigen. Die Ermittlungen seit ihrem Verschwinden führten die Beamten schnell zu diesem Mann, der am Samstag festgenommen wurde.
Warum die Fugentheorie abgelehnt wird
Bei der Vernehmung gab der Mann in seinen Vierzigern an, das junge Mädchen am städtischen Schwimmbad in Fleurance abgesetzt zu haben. Die Ermittler stellten jedoch fest, dass seine Aussagen widersprüchlich und vage waren, was den Verdacht gegen ihn verstärkte. Seine Untersuchungshaft wird bis Montag verlängert, um weitere Ermittlungen zu ermöglichen.
Die Staatsanwaltschaft gab außerdem an, dass es keine Beweise für die Theorie gebe, sie sei weggelaufen. Laut Angehörigen und Ermittlern hatte Lyhanna ihr Zuhause noch nie zuvor auf diese Weise verlassen.
Die Suche im Raum Fleurance, insbesondere rund um das vom Verdächtigen erwähnte Schwimmbad, wird weiterhin aktiv fortgesetzt. Die Behörden setzen erhebliche Ressourcen ein, um das junge Mädchen zu finden und die genauen Umstände ihres Verschwindens aufzuklären.
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