Im Prozess um einen Doppelmord im Zusammenhang mit Drogenhandel wurden für mehrere Angeklagte, darunter zwei mutmaßliche Anführer der DZ-Mafia, hohe Strafen gefordert. Die Staatsanwaltschaft beantragte lebenslange Haft mit einer Mindeststrafe von 22 Jahren für Gabriel Ory und 18 Jahre Haft für Amine Oualane.
Es wurden auch weitere empfindliche Strafen gefordert, darunter lebenslange Haft für die mutmaßlichen Drahtzieher und 30 Jahre Haft für den Schützen und seinen Komplizen. Die Ereignisse datieren aus dem Jahr 2019, als zwei Männer tot in einem Hotelzimmer nahe Marseille aufgefunden wurden; einer von ihnen stand im Zusammenhang mit Drogenhandel.
Ein Prozess, der von Fragen im Zusammenhang mit Drogenhandel geprägt war
Die Angeklagten stehen im Verdacht, bei der Planung oder Ausführung dieses Doppelmordes im Kontext von Rivalitäten zwischen kriminellen Netzwerken eine zentrale Rolle gespielt zu haben. Eines der Opfer gilt als direktes Ziel, das andere als Kollateralschaden.
In ihrem Schlussplädoyer betonte die Staatsanwältin erneut, dass die Angeklagten wie jeder andere Bürger für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden müssten. Sie unterstrich zudem die Schwere der Verbrechen und die mit kriminellen Aktivitäten im Zusammenhang mit Drogenhandel verbundene Gewalt und forderte ein entschiedenes Vorgehen der Justiz.
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