Zwei rumänische Bergsteiger wurden am Montag im Gran-Paradiso-Massiv, im Herzen der italienischen Alpen, tot aufgefunden. Sie waren mehrere Tage vermisst, nachdem sie eine Berghütte verlassen hatten. Man fand sie am Grund einer etwa zwanzig Meter tiefen Gletscherspalte, womit die Suche der Rettungskräfte im Aostatal beendet wurde.
Nach einem Ausflug in die Berge wurde eine Person als vermisst gemeldet.
Von den beiden Männern, deren Alter nicht bekannt gegeben wurde, hatte man seit ihrem Aufbruch aus einer Berghütte am 9. Juli nichts mehr gehört. Ihr Verschwinden löste eine Suchaktion aus, bei der auch Flugzeuge zur Durchsuchung der schwer zugänglichen Gebiete des Gebirges eingesetzt wurden.
Nach mehrtägiger Suche entdeckten Rettungskräfte schließlich ihre Leichen in einer Gletscherspalte in etwa 20 Metern Tiefe. Die Identifizierung wurde anschließend der Polizei von Entrèves-Courmayeur übertragen, um ihre Identität offiziell zu bestätigen.
Die Tragödie ereignete sich im Gran-Paradiso-Massiv, Heimat eines der bekanntesten und meistbesuchten Viertausender der italienischen Alpen. Mit einer Höhe von 4.061 Metern zieht dieser Gipfel, der sich im ältesten Nationalpark Italiens befindet, jedes Jahr zahlreiche Bergsteiger an, insbesondere solche, die ihren ersten Viertausender besteigen möchten.
Eine Mahnung an die anhaltenden Risiken im Hochgebirge
Trotz seines Rufs als im Vergleich zu anderen großen alpinen Kletterrouten leichter erreichbarer Gipfel bleibt der Gran Paradiso ein anspruchsvolles Terrain, auf dem die Gefahren durch Gletscher, Gletscherspalten und Wetterbedingungen schnell tödlich werden können.
Bergunglücke sind in Italien weiterhin häufig. Laut dem italienischen Nationalen Korps für Alpin- und Höhlenrettung (CNSAS) kamen im Jahr 2025 528 Menschen auf italienischen Gipfeln ums Leben, verglichen mit 466 im Jahr 2024. Dies entspricht einem Anstieg der registrierten Todesfälle um 13 Prozent.
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