Ein 17-jähriger Junge ist am Samstagabend nach einem Badeunfall in der Dordogne bei Port-Sainte-Foy-et-Ponchapt nahe Bergerac ums Leben gekommen. Die Tragödie ereignete sich in einer Region, in der seit mehreren Tagen außergewöhnlich hohe Temperaturen herrschen, die regelmäßig 35 °C übersteigen.
Der junge Mann war gegen 20 Uhr ins Wasser gegangen und von einer Strömung mitgerissen worden. Trotz der Bemühungen der Rettungskräfte konnte er nicht gerettet werden. Die genauen Umstände des Unfalls werden noch untersucht.
Hohe Temperaturen erhöhen das Ertrinkungsrisiko.
Diese jüngste Tragödie ereignete sich inmitten einer Hitzewarnung der höchsten Stufe in der Dordogne. Wie in vielen französischen Départements treiben die hohen Temperaturen viele Menschen dazu, in Flüssen, Teichen oder Seen Abkühlung zu suchen, wobei sie mitunter die Gefahren durch Strömungen oder Wassertiefe außer Acht lassen.
Bereits am Vortag waren zwei 15-jährige Jugendliche beim Schwimmen im Fluss Doubs in Besançon ertrunken. Diese Unfälle mahnen zur Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien und zur Nutzung beaufsichtigter Badebereiche, da die außergewöhnliche Hitzewelle in weiten Teilen des Landes anhält.
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