Nach dem Tod eines Säuglings zwei Wochen zuvor wurde am Dienstag, dem 4. August, in Argenteuil, Val-d’Oise, eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet. Eine nicht lizenzierte Tagesmutter, die das Kind betreute, wurde zusammen mit den Eltern in Gewahrsam genommen. Das behandelnde Krankenhaus hatte Alarm geschlagen, da der Verdacht auf Schütteltrauma bestand, ein schweres Trauma, das durch heftiges Schütteln verursacht wird.
Die Eltern wurden schnell weggeschickt.
Die Eltern des jungen Opfers wurden schnell von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf das Kindermädchen, das ohne Lizenz arbeitete. Ziel der Ermittlungen ist es, die genauen Umstände der Tragödie aufzuklären und die Verantwortlichen zu ermitteln.
Das Schütteltrauma zählt weiterhin zu den häufigsten Ursachen für Schädeltraumata bei Säuglingen. Die Festnahmen erfolgten weniger als einen Monat nach dem Tod des Kindes, sodass die Ermittler Aussagen von Anwesenden zum Zeitpunkt des Vorfalls aufnehmen konnten.
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