Eine 67-jährige Frau ist nach einem schweren Angriff einer Kuhherde auf einer Weide in Tirol ums Leben gekommen. Ihr 65-jähriger Ehemann wurde nach dem Vorfall, der sich in der Nähe von Oberlienz in den österreichischen Alpen ereignete, mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus in Innsbruck eingeliefert.
Laut österreichischer Polizei befanden sich mehrere Dutzend Rinder einer landwirtschaftlichen Genossenschaft in dem Gebiet, in dem das Paar spazieren ging. Die genauen Umstände des tragischen Vorfalls sind noch unklar; es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursache für den Angriff der Herde zu klären.
Rinderangriffe nehmen in den Alpen zu.
Diese jüngste Tragödie erinnert an mehrere ähnliche Unfälle, die sich in den letzten Jahren in Österreich ereignet haben. Im Jahr 2025 starb ein 85-jähriger Wanderer aus Wien nach einem Angriff von Kühen in den österreichischen Alpen; seine Frau wurde verletzt.
Die österreichischen Behörden warnen Touristen regelmäßig vor den Gefahren durch Weidetiere auf Almen, insbesondere in der Nähe von Hunden oder Kälbern. Nach mehreren tödlichen Angriffen seit 2014 gab die Regierung sogar offizielle Empfehlungen heraus, Wanderer von Rindern fernzuhalten und ihre Hunde anzuleinen, falls diese angreifen.
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