In Basel, Schweiz, hat sich die Legionärskrankheit bei 26 Menschen ausgebreitet. Eine Person ist verstorben, neun befinden sich weiterhin im Krankenhaus, eine davon auf der Intensivstation. Die meisten Fälle wurden im selben Stadtteil festgestellt, vereinzelt traten jedoch auch Infektionen in anderen Teilen der Stadt auf.
Die Legionärskrankheit, auch Legionärskrankheit genannt, ist eine Lungeninfektion, die durch das Bakterium Legionella pneumophila verursacht wird. Sie wird durch das Einatmen feinster Tröpfchen kontaminierten Wassers übertragen, jedoch nicht direkt von Mensch zu Mensch. Zu den häufigsten Symptomen zählen Fieber, starker Husten und Atemnot.
Kühltürme stehen unter starkem Verdacht
Die Gesundheitsbehörden suchen nach einer oder mehreren gemeinsamen Kontaminationsquellen. Von den zehn in der Nähe des Hauptausbruchsgebiets untersuchten Kühlsystemen überschritten acht die zulässigen Grenzwerte für Legionellen. Zwei auf dem Dach eines Bürogebäudes installierte Kühltürme wiesen besonders hohe Konzentrationen von Legionella pneumophila auf und wurden umgehend abgeschaltet.
Es wird noch untersucht, ob diese Geräte direkt für den Ausbruch verantwortlich sind. Bewohner mit Symptomen einer Lungenentzündung werden dringend gebeten, sich umgehend in ärztliche Behandlung zu begeben. Die Nähe Basels zu Frankreich und Deutschland veranlasst die Behörden, den Ausbruch genau zu beobachten, obwohl bisher keine spezifischen grenzüberschreitenden Risiken gemeldet wurden.
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