Die Region Brüssel-Hauptstadt hat beschlossen, die Nutzung von E-Scootern im Sharing-Verfahren ab 2027 zu verbieten. Diese Maßnahme folgt auf zahlreiche Unfälle in der belgischen Hauptstadt, bei denen im Jahr 2025 666 Menschen verletzt wurden. Die regionalen Behörden sind der Ansicht, dass dieses Verkehrsmittel ein zu großes Risiko für die öffentliche Sicherheit darstellt.
Eine Entscheidung, die mit den benachbarten Hauptstädten im Einklang steht
Brüssel folgt damit dem Beispiel anderer europäischer Hauptstädte, die ähnliche Entscheidungen getroffen haben. Paris verbot diese Geräte als erste Stadt im September 2023, gefolgt von Madrid. Angesichts steigender Unfallzahlen und Beschwerden von Anwohnern über chaotische Parksituationen haben mehrere Großstädte ihre Maßnahmen schrittweise verschärft.
Betreiber zum Rückzug gezwungen
Dieses Verbot markiert einen Wendepunkt in der städtischen Mobilitätspolitik der belgischen Hauptstadt. Betreiber von E-Scooter-Sharing-Diensten haben nun weniger als zwei Jahre Zeit, ihr Geschäftsmodell anzupassen oder sich vom Brüsseler Markt zurückzuziehen. Die Region muss zudem Alternativen in Betracht ziehen, um nachhaltige Transportmöglichkeiten im Stadtzentrum zu erhalten.
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