Das Internationale Handelsgericht hat die im Februar beschlossene Maßnahme, die die vom Obersten Gerichtshof für ungültig erklärten umfassenden Zölle ersetzen sollte, für rechtswidrig erklärt.

Ein US-Gericht erklärt Trumps vorübergehende 10-prozentige Zölle für ungültig.
Ein US-Gericht erklärt Trumps vorübergehende 10-prozentige Zölle für ungültig.

Das US-amerikanische Internationale Handelsgericht erklärte am Donnerstag die von der Regierung verhängten vorübergehenden 10-prozentigen Zölle für ungültig. Donald Trump Im vergangenen Februar wurde diese Maßnahme eingeführt, um die zuvor vom Obersten Gerichtshof aufgehobenen umfassenden Zölle zu ersetzen. Damit erlitt der US-Präsident einen weiteren juristischen Rückschlag in seiner aggressiven Handelspolitik.

Ein Gesetz aus dem Jahr 1974, das als nicht durchsetzbar gilt

Laut dem CIT kann die Trump-Regierung sich nicht auf ein Gesetz von 1974 berufen, um diese Zölle zu rechtfertigen. Dieses Gesetz, das ursprünglich dazu diente, das Handelsgleichgewicht zwischen den Vereinigten Staaten und ihren Partnern wiederherzustellen, kann nicht als Rechtsgrundlage für solche Steuern dienen. Die Entscheidung unterstreicht die Grenzen des rechtlichen Rahmens, den das Weiße Haus für seinen Handelskrieg nutzt.

Diese jüngste Aufhebung schwächt Donald Trumps Zollstrategie weiter. Nachdem der Oberste Gerichtshof die weitreichenden Zölle für ungültig erklärt hat, ist dem Präsidenten auch der von ihm vorgesehene alternative Mechanismus entgangen. Die Frage nach den rechtlichen Instrumenten, die der US-Regierung zur Verfügung stehen, um massive Zölle zu erheben, bleibt nun offen.

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