London bestätigt seine Unterstützung für die US-Operation zur Beschlagnahmung eines russischen Öltankers (AP).
London bestätigt seine Unterstützung für die US-Operation zur Beschlagnahmung eines russischen Öltankers (AP).

Das Vereinigte Königreich bestätigte am Mittwoch seine Unterstützung bei einer von den USA geführten Operation zur Beschlagnahmung eines russischen Öltankers im Nordatlantik. Das britische Verteidigungsministerium erklärte, diese Hilfe sei auf Bitte Washingtons geleistet worden und Teil der engen Zusammenarbeit zwischen den beiden Verbündeten.

Laut britischen Behörden leisteten die britischen Streitkräfte „vorgeplante operative Unterstützung“, darunter Stützpunkt- und Logistikunterstützung. Ein britisches Kriegsschiff nahm an der Operation teil, während die Royal Air Force Luftaufklärung durchführte.

Die Vereinigten Staaten beschlagnahmten den Öltanker am Mittwoch, nachdem sie ihn über zwei Wochen lang im Atlantik verfolgt hatten. Das Schiff, ehemals bekannt als Bella-1 und umbenannt in Marinera, wurde zum Zeitpunkt der Operation von einem russischen U-Boot eskortiert, wie aus Washington veröffentlicht wurde.

Der britische Verteidigungsminister, John HealeyEr erklärte, das angegriffene Schiff habe eine „problematische Vergangenheit“ und stehe in Verbindung mit Netzwerken, die im Verdacht stünden, die gegen Russland und Iran verhängten internationalen Sanktionen zu umgehen. Er stellte klar, dass diese Operation Teil umfassenderer internationaler Bemühungen zur Durchsetzung dieser Sanktionen sei.

London betonte, diese Kooperation unterstreiche die Stärke der strategischen Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten, die als engster Partner in Verteidigungs- und Sicherheitsfragen gelten. Das Verteidigungsministerium fügte hinzu, die Operation sei ohne größere Zwischenfälle verlaufen und habe die Effektivität dieser Zusammenarbeit vor Ort unter Beweis gestellt.

Die britischen Behörden bestanden schließlich darauf, dass ihre Unterstützung „in voller Übereinstimmung mit dem Völkerrecht“ geleistet worden sei, und bekräftigten ihr Engagement im Kampf gegen Versuche, Sanktionen zu umgehen, unter Achtung der internationalen Rechtsnormen.