Die Vereinigten Staaten unterstützen Sicherheitsgarantien für die Ukraine auf einem Verbündetengipfel in Paris
Die Vereinigten Staaten unterstützen Sicherheitsgarantien für die Ukraine auf einem Verbündetengipfel in Paris

Die Vereinigten Staaten haben auf einem Gipfeltreffen in Paris, an dem eine „Koalition der Willigen“, vorwiegend aus europäischen Ländern, teilnahm, erstmals ihre Unterstützung für ein Sicherheitsgarantieabkommen für die Ukraine zum Ausdruck gebracht. Diese Garantien sollen Kiew im Falle eines Waffenstillstands mit Russland, das 2014 und dann 2022 in großem Umfang in die Ukraine einmarschierte, Sicherheit geben.

Das Treffen zeichnete sich durch die Teilnahme hochrangiger amerikanischer Gesandter aus, darunter Steve Witkoff et Jared Kushneran der Seite des ranghöchsten amerikanischen Offiziers in Europa. Im Anschluss an den Gipfel versicherte Witkoff, dass der Präsident Donald Trump Es wurden nachdrücklich unterstützte Sicherheitsprotokolle verwendet, die als einige der robustesten jemals gesehenen beschrieben werden und darauf ausgelegt sind, weitere russische Angriffe zu verhindern und im Falle eines Verstoßes gegen die Waffenruhe eine Verteidigung zu gewährleisten.

Laut der Erklärung der Staats- und Regierungschefs würden die Verbündeten an einem von Washington vorgeschlagenen Mechanismus zur Überwachung und Verifizierung des Waffenstillstands teilnehmen, der sich vorrangig auf Drohnen, Sensoren und Satelliten stützt und ohne den Einsatz von US-Truppen auskommt. Obwohl der endgültige Text die direkte Rolle der Vereinigten Staaten im Vergleich zu früheren Versionen reduziert, begrüßten europäische Beamte die amerikanische Beteiligung als starkes politisches Signal.

Die diplomatischen Gespräche zur Beendigung des fast vierjährigen Krieges haben sich in den letzten Monaten beschleunigt, doch Moskau hat bisher keinerlei Anzeichen dafür gezeigt, ein Abkommen mit verbindlichen Sicherheitsgarantien für Kiew zu akzeptieren. Russland hat die Idee einer NATO-Truppenpräsenz in der Ukraine bereits abgelehnt.

Der Fokus verlagert sich nun auf rechtlich bindende Zusagen zur Unterstützung der Ukraine im Falle weiterer Aggressionen. Diese Zusagen könnten militärische Unterstützung, nachrichtendienstliche und logistische Fähigkeiten, diplomatische Initiativen und zusätzliche Sanktionen umfassen. Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky Die Ergebnisse des Austauschs wurden als „substanziell“ bewertet, wobei gleichzeitig betont wurde, dass noch erhebliche Arbeit zu leisten sei.

Die anwesenden europäischen Staats- und Regierungschefs, darunter Emmanuel Macron et Keir StarmerSie betonten die erneuerte Einigkeit zwischen Europa und den Vereinigten Staaten. Paris und London unterzeichneten zudem eine Absichtserklärung, die den Weg für einen künftigen Einsatz multinationaler Streitkräfte in der Ukraine nach einem Waffenstillstand ebnet, um zur Abschreckung und zum Wiederaufbau der ukrainischen Militärkapazitäten beizutragen.