Die USA kündigte die Aufhebung der vorübergehenden Beschränkungen für Überflüge des karibischen Luftraums an, die nach dem US-Angriff auf Venezuela und der Gefangennahme seines Präsidenten verhängt worden waren. Nicolás MaduroUS-amerikanische Fluggesellschaften können ab Mitternacht Ostküstenzeit wieder fliegen, teilten die Behörden mit.
Der US-Verkehrsminister, Sean DuffyIm X-Netzwerk wurde klargestellt, dass die Beschränkungen auslaufen und die Fluggesellschaften den Betrieb schrittweise wieder aufnehmen dürfen, sobald die Flugpläne aktualisiert sind. Diese Entscheidung erfolgte, nachdem große Fluggesellschaften Hunderte von Flügen gestrichen und den Flugverkehr in der Region dadurch massiv beeinträchtigt hatten.
La Federal Aviation Administration hatte aufgrund von Militärbewegungen im Anschluss an die Operation die Schließung großer Teile des karibischen Luftraums für amerikanische Unternehmen angeordnet. VenezuelaDie Behörde hatte auch Fluggesellschaften, die nicht aus den USA stammen, vor den Risiken gewarnt, die mit dem Anflug auf den als instabil geltenden venezolanischen Luftraum verbunden sind.
Die Störungen betrafen insbesondere regionale Drehkreuze, vor allem in Puerto RicoNach einer Reihe von Verspätungen und Flugausfällen mussten viele Passagiere die Nacht in den Terminals verbringen. Die Fluggesellschaften gaben an, an einer schrittweisen Rückkehr zum Normalbetrieb zu arbeiten und dabei die sich entwickelnde Sicherheitslage in der Region weiterhin aufmerksam zu verfolgen.
Obwohl die Wiederaufnahme des Flugverkehrs nun genehmigt ist, überwachen die US-Behörden die Luftlage rund um Venezuela weiterhin genau, angesichts starker geopolitischer Spannungen und anhaltender Unsicherheiten hinsichtlich der regionalen Stabilität.