Der amerikanische Präsident Donald Trump Am Samstag, dem 21. Februar, kündigte er die Entsendung eines Lazarettschiffs nach Grönland an, einem dänischen autonomen Gebiet, das er als strategisch wichtig für die Sicherheit der USA einstuft. Auf seiner Plattform Truth Social erklärte er, ein „großes Lazarettschiff“ sei „auf dem Weg“, um „die vielen Kranken zu versorgen, die dort keine Behandlung erhalten“, ohne weitere Details zu der Operation zu nennen.
Seine Nachricht enthielt ein Bild, das offenbar die USNS zeigte. BarmherzigkeitEs handelte sich um ein 272 Meter langes Lazarettschiff, das normalerweise in Kalifornien stationiert ist. Donald Trump bestätigte jedoch nicht, ob es sich tatsächlich um dieses Schiff handelte. Er gab an, dass die Initiative in Abstimmung mit Jeff Landry durchgeführt werde, der im Dezember zum Sondergesandten der Vereinigten Staaten für die Arktisinsel ernannt worden war.
Wenige Stunden vor dieser Bekanntgabe hatte die dänische Armee aufgrund eines medizinischen Notfalls ein Besatzungsmitglied eines amerikanischen U-Boots vor Nuuk, der grönländischen Hauptstadt, evakuiert.
Dänemark bestreitet die Notwendigkeit einer solchen Initiative
Die dänischen Behörden reagierten umgehend. Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen erklärte, er sei über keine derartige Initiative informiert worden und versicherte, die grönländische Bevölkerung erhalte die notwendige Gesundheitsversorgung. Sollten Spezialbehandlungen erforderlich sein, stünden diese in Dänemark zur Verfügung. Er betonte, es bestehe kein Bedarf für eine spezielle Gesundheitsinitiative in Grönland und bezog sich dabei auf die „neue Normalität“ in der internationalen Kommunikation Washingtons.
In Grönland ist die Gesundheitsversorgung, wie auch in Dänemark, kostenlos. Die Insel verfügt über fünf Krankenhäuser, und kürzlich wurde ein Abkommen mit Kopenhagen unterzeichnet, um die Versorgung grönländischer Patienten in dänischen Einrichtungen zu verbessern.
Eine Geste in einem heiklen geopolitischen Kontext
Diese Ankündigung erfolgt inmitten diplomatischer Spannungen um Grönland. Donald Trump und mehrere Mitglieder seiner Regierung betonen regelmäßig, dass die Insel, reich an Bodenschätzen und strategisch günstig in der Arktis gelegen, für die amerikanische Sicherheit von entscheidender Bedeutung sei, insbesondere angesichts der Ambitionen Russlands und Chinas.
Nachdem der amerikanische Präsident zuvor die Möglichkeit engerer Beziehungen oder sogar einer verstärkten US-Kontrolle über das Gebiet ins Spiel gebracht hatte, mäßigte er seine Positionen nach der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte und ebnete damit den Weg für Gespräche zwischen Dänemark, Grönland und Washington.
In diesem Klima erscheint die Ankündigung der Entsendung eines Lazarettschiffs ebenso sehr als öffentliche humanitäre Geste wie als politisches Signal in einer Region, in der die strategischen Einsätze zunehmen.