An diesem Freitag erlebt Frankreich eine westliche Meeresströmung, die sehr instabiles Wetter mit sich bringt. Von Nordwesten bis ins Landesinnere kommt es häufig zu Schauern, manchmal gewittrig, begleitet von Windböen von bis zu 70 km/h, insbesondere an der bretonischen Küste. Ab dem Morgen dominieren in der westlichen Hälfte Wolken mit einem aktiven Schwebehimmel, während im Mittelmeerraum milderes Wetter herrscht. Im Norden bleiben die Temperaturen relativ kühl (21 °C in Paris, 19 °C in Brest), im Südosten hingegen milder, wo die Sonne dominiert (27 °C in Ajaccio).
Am Nachmittag werden im Norden und Westen Schauer häufiger, mit der Gefahr lokaler Gewitter. Der Wind wird stärker, insbesondere auf Korsika, wo Böen auf exponierten Landzungen bis zu 100 km/h erreichen können. Gegen Ende des Tages erreichen die Schauer auch Okzitanien. Insgesamt bleiben die Höchsttemperaturen unter den saisonalen Durchschnittswerten: 18 bis 22 °C im Norden, verglichen mit 25 bis 28 °C in Mittelmeernähe.
Am Abend setzt eine relative Ruhe ein, allerdings könnten vom Atlantik her wieder frische Schauer auftreten. Das Wochenende verspricht weiterhin instabil zu werden: Am Samstag gibt es, außer im Nordwesten, eine leichte Besserung, bevor es am Sonntag wieder stürmisch wird. Nächste Woche könnte das frühherbstliche Flair mit Regen und starkem Wind anhalten.