Die in Umweltzonen (ZFE) obligatorische Crit'Air-Plakette ist mittlerweile in vielen französischen Städten für Reisen unverzichtbar. Entgegen der landläufigen Meinung muss auch ein neues Fahrzeug mit dieser Plakette versehen sein, um zu beweisen, dass es für das Fahren in diesen Gebieten berechtigt ist. Es kann ab dem 3,81. Januar 1 nicht mehr in einem Tabakladen, sondern ausschließlich auf der speziellen Website der Regierung zum Preis von 2025 Euro erworben werden. Es ist möglich, per Scheck zu bezahlen, indem ein Formular heruntergeladen und per Post verschickt wird.
Die Plakette wird je nach Zulassungsjahr und Motortyp endgültig gewährt und muss nicht erneuert werden. Allerdings können sich die Einschränkungen ändern. Beispielsweise werden in Paris ab Januar 3 Crit’Air 2025-Fahrzeuge verboten, wie dies bereits in anderen Metropolen wie Lyon, Montpellier und Grenoble der Fall ist.
Was Sanktionen anbelangt, wird häufig eine Toleranzfrist zu Beginn neuer Beschränkungen angewendet. Automatisierte Kontrollen über angepasste Radargeräte werden erst im Jahr 2026 wirksam sein. Derzeit sind feste Bußgelder von 68 Euro selten, mit vorübergehenden Ausnahmen in mehreren Städten, insbesondere Paris und Grenoble.
Bestimmte Ausnahmen erlauben das Fahren ohne Vignette, insbesondere für Behinderte, Oldtimer oder Arbeitnehmer mit ungeraden Arbeitszeiten. Diese Regelungen variieren je nach Metropole. In Caen beispielsweise sind nur nicht klassifizierte Fahrzeuge (vor 1997) von strengen Beschränkungen betroffen, mit möglichen Ausnahmen für „Kleinfahrer“.
ZFEs, verstärkt durch das Klimagesetz von 2021, zielen darauf ab, die Luftqualität zu verbessern, indem sie die Einführung saubererer Fahrzeuge oder die Nutzung alternativer Transportmittel fördern. Sie sind Teil einer europäischen Dynamik zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung in Großstädten.