Altice France hat die exklusiven Verhandlungen mit Bouygues Telecom, Iliad und Orange über den Verkauf von SFR bis zum 5. Juni verlängert. Die drei französischen Telekommunikationsunternehmen arbeiten weiterhin an der Finalisierung dieser bedeutenden Übernahme im Wert von 20,35 Milliarden Euro. Die Verlängerung trägt der technischen und finanziellen Komplexität des Geschäfts Rechnung, für das noch Zeit benötigt wird, um eine endgültige Einigung zu erzielen.
Eine komplexe Transaktion, die abgeschlossen werden muss
Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und der Finanzvorstand der Bouygues-Gruppe räumten am 7. Mai die heikle Natur dieser Transaktion ein. Die Verhandlungen mobilisieren die gesamten Teams der drei Bieter, die sich über die Verteilung der SFR-Vermögenswerte und die genauen Übernahmebedingungen einigen müssen. Dieser beispiellose Vorgang im französischen Telekommunikationssektor könnte die Wettbewerbslandschaft des Landes grundlegend verändern.
Eine Lösung wird Anfang Juni erwartet.
Das Schicksal des viertgrößten französischen Telekommunikationsanbieters wird in den kommenden Wochen entschieden. Sollten die Verhandlungen erfolgreich verlaufen, wird SFR nach jahrelanger Kontrolle durch Altice den Besitzer wechseln – inmitten einer umfassenden Konsolidierung des europäischen Telekommunikationsmarktes. Die Wettbewerbsbehörden werden anschließend die Auswirkungen dieser Umstrukturierung auf den Wettbewerb und die französischen Verbraucher prüfen.
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