„Wer bezahlt ihren Aufenthalt?“: Nathalie Goulet entfacht erneut die Kontroverse um Aurore Bergés Anwesenheit in Cannes.
„Wer bezahlt ihren Aufenthalt?“: Nathalie Goulet entfacht erneut die Kontroverse um Aurore Bergés Anwesenheit in Cannes.

Die zentristische Senatorin Nathalie Goulet aus Orne kritisierte am Samstag Emmanuel Macron und Sébastien Lecornu scharf wegen der Anwesenheit von Aurore Bergé bei den Filmfestspielen von Cannes. „Wir hier in Orne verstehen nicht, warum Aurore Bergé in Cannes ist, und außerdem, wer bezahlt ihren Aufenthalt, insbesondere in diesen Zeiten der Budgetkürzungen!“, schrieb sie und löste damit zahlreiche Reaktionen in den sozialen Medien aus.

Zunächst veröffentlichte Nathalie Goulet ein Foto, das Aurore Bergé auf dem roten Teppich zeigen sollte. Die Ministerin reagierte umgehend und erklärte, das Foto sei eine Fälschung. Die Senatorin räumte ihren Fehler ein, löschte das Bild und veröffentlichte anschließend ein authentisches Foto, das die Ministerin eindeutig bei den Filmfestspielen in Cannes zeigt. „Ministerin Aurore Bergé teilt mir mit, dass das kursierende Video eine Fälschung ist, sie aber tatsächlich in Cannes ist; hier ist das korrekte Foto“, schrieb sie später auf X.

Die Kontroverse um diese Reise fällt zeitlich mit Aurore Bergés Teilnahme an mehreren Veranstaltungen an der Croisette zusammen, die sich mit Kino, Kultur und dem Kampf gegen sexuelle Gewalt in der Filmindustrie befassen. Für Nathalie Goulet bleibt die Frage nach den Kosten und der politischen Zweckmäßigkeit dieser Ministerpräsenz im aktuellen Haushaltskontext jedoch völlig ungeklärt.

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