Putin behauptet, Russland könne jeden Angriff auf Kaliningrad abwehren.
Putin behauptet, Russland könne jeden Angriff auf Kaliningrad abwehren.

Der russische Präsident Wladimir Putin sagte am Freitag, Russland verfüge über alle notwendigen Mittel, um jeden zu vernichten, der versuchen würde, die russische Exklave Kaliningrad, ein strategisch wichtiges Gebiet zwischen Polen und Litauen an der Ostsee, anzugreifen.

In einer Pressekonferenz im Anschluss an einen Wirtschaftsgipfel in Astana, Kasachstan, reagierte Putin auf jüngste Äußerungen des litauischen Außenministers Kestutis Budrys, der gesagt hatte, die NATO solle ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, notfalls in die Exklave Kaliningrad einzudringen.

Der russische Präsident warnte, dass jeder Angriffsversuch auf dieses Territorium eine massive Reaktion Moskaus auslösen würde. Kaliningrad ist für Russland von besonderer militärischer Bedeutung; dort sind moderne Luftverteidigungssysteme, Marineeinheiten und Langstreckenraketen stationiert.

Putin äußerte sich auch zu Berichten russischer Geheimdienste, wonach die Ukraine Drohnenpiloten nach Lettland entsandt habe. Ohne dafür öffentliche Beweise vorzulegen, bekräftigte er, dass jeder Ort, der als Bedrohung für die russische Sicherheit eingestuft werde, ein legitimes Ziel für Moskaus Streitkräfte werden könne.

Trotz dieser Warnungen versicherte der russische Präsident, dass sein Land weiterhin bereit sei, die Gespräche mit dem Ziel einer friedlichen Beilegung des Konflikts in der Ukraine fortzusetzen.

Diese Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen Russland und den NATO-Mitgliedern, da Drohnenvorfälle, Militärübungen und der Austausch von Drohungen an der Ostflanke des Atlantischen Bündnisses zunehmen.

Gemeinschaft

Bemerkungen

Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.

Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.

Antworten Sie auf diesen Artikel

Kommentare werden moderiert. Werbebotschaften, automatisierte E-Mails und missbräuchliche Links werden blockiert.

Ihr erster Kommentar oder jede Nachricht, die einen Link enthält, wird möglicherweise erst nach Genehmigung veröffentlicht.