Die regionale Gesundheitsbehörde von Nouvelle-Aquitaine hat nun doch beschlossen, die jährliche Subvention von 160.000 € an den Familienplanungsverband Gironde auch 2026 beizubehalten. Diese Kehrtwende erfolgte, nachdem am Mittwoch, dem 17. Juni, die Aussetzung dieser Finanzhilfe, die fast ein Drittel des Verbandsbudgets ausmacht, angekündigt worden war. Die ursprüngliche Entscheidung hatte heftigen Widerstand von linken Abgeordneten in der Gironde hervorgerufen, die die Maßnahme als abrupt und inakzeptabel verurteilten. Die Abgeordnete Mathilde Feld hatte die Regierung am Dienstag, dem 23. Juni, zu diesem Thema befragt.
Die Finanzierung wurde im letzten Jahr aufrechterhalten.
Die regionale Gesundheitsbehörde (ARS) begründete ihre Entscheidung zunächst mit mangelnder Integrität im Vorgehen und sinkenden Leistungsindikatoren. Die Behörde hat nun zugesagt, den Verband bei der Suche nach Partnern zu unterstützen, die die finanzielle Förderung ab dem nächsten Jahr übernehmen könnten. Die Subventionen werden somit 2026 zum letzten Mal ausgezahlt. Die beigeordnete Ministerin Aurore Bergé versuchte, die Öffentlichkeit zu beruhigen und erklärte, dass die Mittel für den Familienplanungsverband nicht gekürzt würden, obwohl der Bedarf so hoch wie nie zuvor sei.
Der Familienplanungsverband Gironde war ohne diese dringend benötigte öffentliche Förderung von der Schließung bedroht. Die Organisation ist vor allem in den Bereichen Verhütung, Sexualaufklärung und Frauenförderung tätig. Die vollständige Streichung der regionalen Hilfe hätte die Fortführung ihrer Arbeit in der Gironde gefährdet. Die regionale Gesundheitsbehörde (ARS) hat nun ein Jahr Zeit, ein nachhaltiges alternatives Finanzierungsmodell zu entwickeln.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.