Der Pariser Bürgermeister Emmanuel Grégoire bestätigte am Freitag, den 5. Juni, bei einem Besuch der Zentralküche im 17. Arrondissement eine lang erwartete soziale Maßnahme: Ab September werden 000 Pariser Schüler aus einkommensschwachen Familien keine Schulmahlzeiten mehr bezahlen müssen. Mit dieser Ankündigung erfüllt der sozialistische Präsidentschaftskandidat eines seiner zentralen Wahlversprechen. Familien mit den niedrigsten Einkommen, die bisher je nach Einkommenshöhe entweder 13 oder 85 Cent zahlten, sind nun vollständig von den Kosten für Schulmahlzeiten befreit.
Ein Einfrieren der Preise für alle anderen
Diese Entscheidung geht einher mit einem Preisstopp für alle anderen Pariser Familien. Der Stadtrat hofft, die Auswirkungen der Inflation auf die Haushaltsbudgets zu begrenzen und gleichzeitig den progressiven Charakter des bestehenden Abrechnungssystems beizubehalten. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Kaufkraft der Mittelschicht zu erhalten, ohne das Prinzip der einkommensabhängigen Beiträge, das die Preisgestaltung für Schulmahlzeiten in der Hauptstadt bestimmt, in Frage zu stellen.
Diese Reform stellt eine erhebliche finanzielle Belastung für die Gemeinde dar. Sie ist Teil einer Politik zur Unterstützung einkommensschwacher Familien, die von der Pariser Mehrheit als Haushaltspriorität eingestuft wird. Die genauen Details der Umsetzung und die exakten Kosten der Maßnahme wurden zum Zeitpunkt der Ankündigung noch nicht genannt, die Umsetzung soll jedoch mit dem Beginn des Schuljahres im September zusammenfallen.
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