Die Kaffeemarke wird umstrukturiert, was Auswirkungen auf Marketing und Kundenservice haben wird. Die Filialen bleiben geöffnet.

Nespresso plant, bis 2027 bis zu 178 Stellen in Frankreich abzubauen.
Nespresso plant, bis 2027 bis zu 178 Stellen in Frankreich abzubauen.

Nespresso, eine Tochtergesellschaft des Schweizer Nestlé-Konzerns, kündigte am Mittwoch, den 10. Juni, den Abbau von bis zu 178 Stellen in Frankreich ab 2027 an. Diese Entscheidung ist Teil einer umfassenden globalen Umstrukturierung des führenden Kapselkaffeeherstellers. Der Stellenabbau betrifft vor allem die Bereiche Marketing und Kundenservice. Das Filialnetz ist von dieser Maßnahme nicht betroffen.

Der Standort Lyon wird geschlossen

Die französische Tochtergesellschaft plant im Zuge dieser Umstrukturierung auch die Schließung ihres Standorts in Lyon. Diese Strategie zum Personalabbau erfolgt inmitten eines intensiven Wettbewerbs auf dem Markt für Kaffeekapseln. Nespresso, lange Zeit unangefochtener Marktführer, sieht sich einer Vielzahl von Mitbewerbern und alternativen Marken gegenüber. Der Nestlé-Konzern ist bestrebt, seine Kostenstruktur anzupassen, um die Rentabilität zu erhalten.

Die Mitarbeiter in den Filialen sind von diesen Maßnahmen daher nicht betroffen. Lediglich die Mitarbeiter in der Verwaltung und im Vertriebsinnendienst sind betroffen. Die Geschäftsleitung muss nun mit den Arbeitnehmervertretern Verhandlungen aufnehmen, um die genauen Bedingungen dieser Umstrukturierung festzulegen, die in gut einem Jahr in Kraft treten wird.

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