In einem Interview mit Libération am Sonntag, dem 16. August, überraschte Monique Barbut viele mit der Aussage, Jean-Luc Mélenchon sei der Kandidat, der Klimathemen am umfassendsten in sein Präsidentschaftsprogramm integriert habe. Die Ministerin für den ökologischen Wandel betonte sogar, der Kandidat von La France Insoumise sei nach wie vor der beste in Umweltfragen. Diese unerwartete Aussage folgte, nachdem sie zuvor erklärt hatte, Mélenchon sei eigentlich nicht ihr Favorit.
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Manuel Bompard nutzte die Gelegenheit und lud die Ministerin zur Sommerschule seiner Bewegung ein. Eine Einladung, die sie ohne zu zögern ablehnte.
Eine Einladung wurde abgelehnt
Am Montag, dem 18. August, versuchte Monique Barbut, ihre Aussagen zu präzisieren. Sie betonte, sie habe Jean-Luc Mélenchons Wahlprogramm nicht gelobt. Dieses Zurückrudern verdeutlicht die Brisanz einer solchen Äußerung für ein Regierungsmitglied im Vorfeld von Wahlen.
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