Nach einem turbulenten Freitag kehrt am Samstag, dem 29. März, in weiten Teilen des Landes allmählich Ruhe ein, wie aus den Prognosen von La Chaîne Météo hervorgeht. Während im Nordwesten der Himmel aufklart, bleibt der Südosten unter dem Einfluss eines besonders heftigen Mistral- und Tramontanwindes, der örtlich bis zu 110 km/h erreichen kann. Die Temperaturen bleiben kühl und liegen zwischen 10 °C und 17 °C.
Im Morgengrauen liegen die Temperaturen von Nord nach Süd zwischen 3 °C und 12 °C, wobei der Himmel im Westen klar und im Osten eher bewölkt ist. In den Alpen und Pyrenäen wird mit Schneefall ab 900 Metern gerechnet, in den Skigebieten können bis zu 15 cm Schnee fallen. Die größte Gefahr des Tages stellt der Wind dar, mit Böen von über 100 km/h im Rhône-Tal, im Aude und im Golf von Lion. Auch an der Côte d’Azur könnten Gewitter aufziehen.
Hellerer Nachmittag im Westen, Vorsicht im Süden
Am Nachmittag überwiegen in einem großen Nordwestviertel Auflockerungen bei kühler Atmosphäre. Im Südosten hingegen hält der Sturm an und erschwert die Bedingungen vor allem auf See und an den Küsten. Der mittlere Osten bleibt bewölkt, in den Mittelgebirgen gibt es noch ein paar Restflocken. In Nizza werden Höchsttemperaturen von 17 °C erwartet, in Cherbourg hingegen nur 11 °C. Am Abend bleibt der Wind im Südosten stark, während anderswo der Himmel aufklart. Am Sonntag bleibt der Norden des Landes noch einmal von Wolken bedeckt, bevor in der nächsten Woche wieder stabileres, frühlingshaftes Wetter einkehrt.