US-Außenminister Marco Rubio wird diese Woche nach Schweden reisen, um an einem Treffen der NATO-Außenminister teilzunehmen, bevor er einen offiziellen Besuch in Indien abstattet, teilte das US-Außenministerium am Dienstag mit.
Diese Tour findet inmitten angespannter Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten, der NATO und Indien unter der Präsidentschaft von Donald TrumpDer amerikanische Präsident hat die europäischen Verbündeten wiederholt wegen ihrer unzureichenden Militärausgaben kritisiert und zudem hohe Zölle auf Indien verhängt.
Marco Rubio wird am 22. Mai in Helsingborg einen Zwischenstopp einlegen, um an NATO-Gesprächen teilzunehmen. Laut US-Außenministerium wird er die Notwendigkeit höherer Verteidigungsinvestitionen und einer stärkeren Lastenteilung innerhalb des Bündnisses betonen.
Der US-Außenminister wird sich außerdem mit Vertretern der sieben Arktis-Anrainerstaaten – Kanada, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Island – treffen. Im Mittelpunkt der Gespräche dürften die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen dieser strategisch wichtigen Region stehen.
Nach seiner Tour durch Nordeuropa reist Marco Rubio vom 23. bis 26. Mai nach Indien. Auf seiner Reiseroute stehen unter anderem Stationen in Kolkata, Agra, Jaipur und Neu-Delhi.
Die Gespräche mit den indischen Behörden werden sich voraussichtlich auf mehrere Schlüsselthemen konzentrieren, darunter Energiesicherheit, Handel und Verteidigungszusammenarbeit. Washington ist trotz der in den letzten Monaten aufgetretenen Handelsspannungen bestrebt, die strategische Partnerschaft mit Neu-Delhi aufrechtzuerhalten.
Dieser Besuch wird auch im Kontext der wachsenden Rivalitäten zwischen den Großmächten gesehen, da die Vereinigten Staaten angesichts der aktuellen geopolitischen Herausforderungen bestrebt sind, ihre Sicherheitspartnerschaften in Asien und Europa zu stärken.
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