Nach dem russischen Angriff, bei dem Kiew keine ballistischen Raketen abfangen konnte, hat die NATO der Ukraine dringend Luftverteidigungssysteme zugesagt. Wolodymyr Selenskyj warnte, Moskau wolle seine Raketenproduktion vor dem Winter massiv ausbauen.
Der NATO-Generalsekretär erklärte, das Bündnis arbeite daran, der Ukraine die dringend benötigten Luftverteidigungssysteme bereitzustellen, nachdem es den ukrainischen Streitkräften am Mittwoch nicht gelungen war, eine der von Russland abgefeuerten ballistischen Raketen abzuschießen.
Bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates zum Thema Winterresilienz warnte der ukrainische Präsident vor einer möglichen Steigerung der russischen Raketenproduktion in den kommenden Monaten. Er rief seine westlichen Verbündeten auf, die Lieferungen von Patriot-Abfangraketen zu erhöhen.
Selenskyj schloss nicht aus, dass die Verzögerungen bei den Raketenlieferungen westlicher Länder darauf abzielten, die Ukraine im Hinblick auf mögliche Friedensverhandlungen mit Moskau „gewissermaßen kompromissbereiter zu machen“. Diese Aussage unterstreicht die wachsenden Spannungen zwischen Kiew und einigen seiner Partner hinsichtlich des Tempos der Militärhilfe.
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