Die Theaterreihe Acht Könige (unsere Präsidenten), konzipiert von Léo Cohen-Paperman und Julien Campani, erkundet die Präsidenten der Fünften Republik in einer Reihe von Shows (derzeit auf Tournee durch Frankreich). Dieses gewagte historische und politische Fresko befasst sich mit den Figuren von Charles de Gaulle bis Emmanuel Macron, indem er das Porträt dieser modernen „Könige“ zeichnet, die im Laufe der Jahrzehnte die Macht in Frankreich verkörpert haben.
Jeder Präsident wird in einem eigenen Theaterstil angesprochen: de Gaulle in der Oper, Pompidou im Dokumentarfilm, Giscard im Varieté, Mitterrand im Familiendrama, Chirac in der traumhaften Komödie, Sarkozy im Stand-up, Hollande im Clown und Macron in der Science-Fiction. Die Idee? Bieten Sie eine erfinderische Neuinterpretation jedes Mandats und der Spuren, die diese Staatsmänner in der kollektiven Vorstellung hinterlassen haben.
Die Eröffnung der Serie, Das Leben und der Tod von J. Chirac, König der Franzosen, stellt einen komplexen Chirac dar, der sowohl erobernd als auch beliebt ist. In Generation MitterrandDie Autoren interessieren sich für die Hoffnungen und Enttäuschungen einer Generation, die mit der Wahl von François Mitterrand im Jahr 1981 an Veränderung glaubte. Was den Abschnitt betrifft Abendessen mit den Franzosen von V. Giscard d'EstaingDarin ist zu sehen, wie Giscard sich in die Häuser von Bauern einlädt und versucht, „den Menschen“ näher zu kommen, während er gleichzeitig eine fragile Moderne verkörpert.
Dieses Theaterprojekt hinterfragt nicht nur die Macht, sondern auch die Beziehungen zwischen diesen historischen Persönlichkeiten und der Öffentlichkeit. Die Zuschauer, ob sie diese Epochen kannten oder nicht, lachen und wundern sich über Macht und Politik in einer Show, in der die Vergangenheit ebenso viel Licht auf die Gegenwart wirft wie die Zukunft.