Trumps Gesandter trifft in Grönland ein, um den amerikanischen Einfluss in der Arktis zu verteidigen.
Trumps Gesandter trifft in Grönland ein, um den amerikanischen Einfluss in der Arktis zu verteidigen.

Der US-Sondergesandte Jeff Landry traf am Sonntag in Nuuk ein, inmitten anhaltender Spannungen um die erklärten Ambitionen des Präsidenten. Donald Trump das arktische Territorium betreffend.

Jeff Landry, der letztes Jahr ernannt wurde, um eine stärkere amerikanische Präsenz und Kontrolle in Grönland zu fördern, wird voraussichtlich an der Wirtschaftskonferenz „Future Greenland“ teilnehmen, die am 19. und 20. Mai in der grönländischen Hauptstadt stattfindet.

Bilder des dänischen öffentlich-rechtlichen Senders DR zeigen den amerikanischen Gesandten, wie er in Nuuk aus einem Flugzeug steigt. Er wird von Kenneth Howery begleitet, der ebenfalls an den dortigen Treffen teilnehmen soll.

Washingtons erklärtes Ziel, Grönland in die Vereinigten Staaten einzugliedern, stößt weiterhin auf heftigen Widerstand. Die grönländische und die dänische Regierung haben wiederholt erklärt, dass das Gebiet „nicht zum Verkauf steht“.

Die Organisatoren der Konferenz, Business Greenland, stellten klar, dass sie Jeff Landry nicht offiziell eingeladen hätten, betonten aber gleichzeitig, dass die Veranstaltung für die Öffentlichkeit und ausländische Vertreter offen bleibe.

Laut der US-Botschaft in Kopenhagen zielt der Besuch darauf ab, „eine breite Palette von Grönländern“ zu treffen, um die wirtschaftlichen Möglichkeiten, die Beziehungen zwischen den Menschen und die Zusammenarbeit zwischen Washington und Grönland zu stärken.

Grönland ist aufgrund seiner Lage in der Arktis, seiner natürlichen Ressourcen und der schrittweisen Eröffnung neuer, klimabedingter Schifffahrtsrouten zu einem strategisch wichtigen Thema geworden. Die amerikanischen Ambitionen in der Region stoßen auf zunehmendes Interesse bei westlichen Mächten sowie bei Russland und China.

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