Nach einem Anstieg um 15,4 % im Mai steigt der Referenzpreis für Erdgas ab Juli für 60 % der privaten Abonnenten erneut an.

Die Gaspreise stiegen am 1. Juli um 7,4 % für 6 Millionen französische Haushalte.
Die Gaspreise stiegen am 1. Juli um 7,4 % für 6 Millionen französische Haushalte.

Sechs Millionen französische Haushalte müssen ab dem 1. Juli mit höheren Gasrechnungen rechnen. Die französische Regulierungsbehörde für Energie (CER) hat eine Erhöhung des Referenzpreises für Erdgas um 7,4 % angekündigt. Dies entspricht einer durchschnittlichen Mehrkosten von 2,7 € inklusive Mehrwertsteuer pro Rechnung. Von dieser Erhöhung sind 60 % der privaten Gaskunden betroffen, vor allem diejenigen, deren Verträge an diesen Referenzpreis gekoppelt sind. Sie stellt einen schweren Schlag nach einem Jahr dar, das bereits von erheblichen Preisschwankungen bei Energie geprägt war.

Aufeinanderfolgende Anstiege nach einer kurzen Flaute

Dieser Anstieg folgt nur wenige Wochen nach einem Rückgang von 4,8 % Anfang Juni. Am stärksten belastet jedoch der sprunghafte Anstieg um 15,4 % am 1. Mai die Haushaltsbudgets. Laut der Energieregulierungsbehörde (CRE) verzeichneten bis zu diesem Datum bereits 7,5 Millionen Haushalte eine durchschnittliche Erhöhung von 6,19 € pro Rechnung. Verbraucher erleben somit eine Reihe von Schwankungen, die eine langfristige Budgetplanung erschweren.

Die französische Energieregulierungsbehörde (CRE), die unabhängige Aufsichtsbehörde für die ordnungsgemäße Funktion der französischen Energiemärkte, veröffentlicht regelmäßig diese Referenzpreise, damit Verbraucher die Angebote vergleichen können. Diese Preise dienen den Anbietern als Grundlage für ihre Tarife und geben Einblick in die Entwicklung der Erdgaspreise. Betroffene Kunden erhalten in Kürze eine Benachrichtigung ihres Anbieters mit detaillierten Informationen zu den Auswirkungen auf ihren Vertrag.

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