Vermögenssteuer (IFI): Einnahmen explodieren auf 2,3 Milliarden Euro, immer mehr Franzosen geraten ins Visier der Steuerbehörden
Vermögenssteuer (IFI): Einnahmen explodieren auf 2,3 Milliarden Euro, immer mehr Franzosen geraten ins Visier der Steuerbehörden

Die Vermögenssteuer auf Immobilien (IFI) setzt ihren Aufwärtstrend auch 2025 fort. Laut der französischen Finanzdirektion werden die Einnahmen 2,3 Milliarden Euro erreichen, ein Plus von 8 % gegenüber dem Vorjahr. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf die wachsende Zahl der betroffenen Steuerzahler zurückzuführen, deren Haushalte innerhalb eines Jahres von 186.000 auf 193.600 gestiegen sind.

Im Detail ist dieser Anstieg vor allem auf die Ausweitung der Steuerbasis zurückzuführen, wobei der Anstieg des durchschnittlichen Haushaltsvermögens ebenfalls eine untergeordnete Rolle spielt. Die dieser Steuer unterliegenden Haushalte verfügen über hohe Durchschnittseinkommen von rund 322.100 € jährlich und tragen eine erhebliche Steuerlast mit durchschnittlich über 60.000 € Steuern.

Das Wachstum der französischen Vermögenssteuer (IFI) erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Vermögensbesteuerung weiterhin ein sensibles Thema ist. Der Anstieg der Zahl der betroffenen Steuerzahler spiegelt direkt die Auswirkungen steigender Immobilienpreise wider, wodurch immer mehr Haushalte die Steuergrenze von 1,3 Millionen Euro überschreiten.

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